Deutscher Fondsverband

Liebe Leserinnen und Leser,

die Rufe nach einem Staatsfonds klingen nicht ab, leider auch aus einem politischen Lager, das die Teilverstaatlichung der privaten Altersvorsorge eigentlich ablehnen sollte. Dabei kann man das, was da als Deutschlandrente kursiert, noch nicht einmal ein Konzept nennen, so unbestimmt ist es. Allen Staatsfonds-Afficionados in der Politik seien an dieser Stelle ein paar Fragen gestellt:

  • Sind Sie sicher, dass Sie die Schlagzeilen aushalten, wenn Ihr Staatsfonds bei schwachen Börsen zweistellig im Minus liegt? Falls nein, wer soll die Verluste tragen? Der Steuerzahler? Oder soll es doch wieder Garantien geben? Dann ist der ganze Fonds sinnlos.
  • Wer steht dem verunsicherten Anleger zur Seite, falls er wegen fallender Aktienkurse Rat sucht?
  • Glauben Sie wirklich, dass die Anlagepolitik des Staatsfonds frei von politischer Einflussnahme sein wird? In Deutschland? Geld deutscher Sparer für Diktatoren, Umweltverschmutzer, Abgasschummler, Todesstrafen-Befürworter und andere, die dem deutschen Mainstream nicht entsprechen? Und wer wird bei solchen Diskussionen in der Öffentlichkeit am Glaubwürdigsten erscheinen? Sie oder Nichtregierungsorganisationen und ihre parlamentarischen Vertreter? Wollen Sie diese Büchse der Pandora wirklich öffnen?

Außerdem: Der schwedische Staatsfonds AP7 ist Teil der gesetzlichen Rente und damit genauso wenig als Vorbild geeignet wie der norwegische Pensionsfonds, der aus den Öleinnahmen des Landes gespeist wird und nicht von Sparern.

Besser ist es, den Kreis der Förderberechtigten zu erweitern, die Fördersystematik zu vereinfachen und die Beitragsgarantie zu flexibilisieren. Dadurch wird die Riester-Rente attraktiver. Auch ein Blick über die Grenzen zeigt, dass Riester ein funktionierendes Modell ist. Es ist das private Altersvorsorgeprodukt in der EU mit der höchsten Durchdringung in einem nationalen Markt.

Beste Grüße

 

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Statistik

Europa: Höchstes monatliches Neugeschäft seit 18 Monaten

Europa: Höchstes monatliches Neugeschäft seit 18 Monaten

Den in Europa aufgelegten Fonds sind im Juli 2019 netto 94 Milliarden Euro zugeflossen. Das ist das höchste monatliche Neugeschäft seit Januar 2018, als der Abs...

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Den in Europa aufgelegten Fonds sind im Juli 2019 netto 94 Milliarden Euro zugeflossen. Das ist das höchste monatliche Neugeschäft seit Januar 2018, als der Absatz bei 142 Milliarden Euro lag. Von den neuen Mitteln entfielen 86 Milliarden Euro auf OGAWs und 8 Milliarden Euro auf AIFs. Im Segment der OGAWs fragten Anleger in Erwartung weiterer geldpolitischer Lockerungen der Zentralbanken insbesondere Geldmarktfonds (46 Milliarden Euro) und Rentenfonds (39 Milliarden Euro) nach. Mischfonds flossen netto 4 Milliarden Euro zu. Aktienfonds verzeichneten 1 Milliarde Euro Mittelabflüsse, so die EFAMA. Die in Europa aufgelegten Fonds verwalteten Ende Juli 2019 ein Vermögen von 16,9 Billionen Euro. Seit dem Jahresende 2018 ist das Vermögen um 11 Prozent gestiegen.

In Deutschland gibt es 35 Niederlassungen von EU-Verwaltungsgesellschaften

In Deutschland gibt es 35 Niederlassungen von EU-Verwaltungsgesellschaften

Die Mutterkonzerne deutscher Niederlassungen von EU-Verwaltungsgesellschaften stammen in 18 von 35 Fällen aus Frankreich (9) und den USA (9).

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Die Mutterkonzerne deutscher Niederlassungen von EU-Verwaltungsgesellschaften stammen in 18 von 35 Fällen aus Frankreich (9) und den USA (9). In der Betrachtung nach dem Sitzland der EU-Verwaltungsgesellschaft nimmt Luxemburg mit 16 Häusern erwartungsgemäß eine führende Rolle ein. Zweigniederlassungen von EU-Verwaltungsgesellschaften in den jeweiligen Fondsmärkten haben Vorteile im grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr. Dazu zählt vor allem die Möglichkeit, im entsprechenden Vertriebsland aufgelegte Fonds zu verwalten, ohne vor Ort eine KVG einrichten zu müssen.

Um als ausländischer Vermögensverwalter am deutschen Markt Fuß zu fassen, bestand bereits seit Anfang der 2000er Jahren nicht mehr zwingend die Anforderung, vor Ort eine eigene Fondsgesellschaft nach deutschem Recht zu unterhalten. Zahlreiche Häuser gaben bis 2005 ihre damalige KVG-Erlaubnis zurück und beschränkten sich auf Beratungsleistungen für die an Service-KVGs übertragenen oder dort eingerichteten Spezialfonds. Bis 2013 waren die meisten Häuser über Zweigniederlassungen eines Finanzdienstleisters (vgl. § 53b KWG) vertreten. Das KAGB hat 2013 den Rahmen für grenzüberschreitende Dienstleistungen erweitert und die inländische Zweigniederlassung einer EU-Verwaltungsgesellschaft mit einem Spielraum ausgestattet, der punktuell an den einer KVG heranreicht. Die aktuelle Zahl von 35 Zweigniederlassungen entspricht einer Verdoppelung innerhalb von drei Jahren.


Recht

BVI sieht BaFin-Vorschläge zum Umgang mit Nachhaltigkeit sehr kritisch

BVI sieht BaFin-Vorschläge zum Umgang mit Nachhaltigkeit sehr kritisch

In einem Entwurf eines Merkblattes fasst die BaFin die aus ihrer Sicht guten Praktiken mit zahlreichen Beispielen und Fragen zum Umgang mit...

In einem Entwurf eines Merkblattes fasst die BaFin die aus ihrer Sicht guten Praktiken mit zahlreichen Beispielen und Fragen zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken zusammen. Das Merkblatt richtet sich an alle von ihr beaufsichtigten Unternehmen und soll ihre bestehenden Rundschreiben über die Mindestanforderungen an das Risikomanagement von Kapitalverwaltungsgesellschaften, Instituten und Versicherungsunternehmen ergänzen. Inhaltlich setzt sich das Merkblatt mit dem gesamten Organisationsprozess auseinander, beginnend von einer Geschäfts- und Risikostrategie über interne Organisationsrichtlinien, Verantwortlichkeiten, Anforderungen an das Risikomanagement, Auslagerungen bis hin zu Gruppensachverhalten und die Verwendung von Ratings.

Wir haben die Aufsicht bereits um Fristverlängerung gebeten, weil die von ihr gesetzte Frist von fünfeinhalb Wochen keinesfalls genügt, um das Thema der politischen Bedeutung entsprechend mit unseren Mitgliedern auszuwerten und unsere Erwartungen und Empfehlungen hinreichend darzulegen. Der Entwurf greift mit seinen zahlreichen Beispielen und Fragen weitreichend in die bestehenden Organisations- und Risikomanagementprozesse ein. Wir können bereits jetzt erkennen, dass viele Vorgaben die geplanten Level-2-Maßnahmen zu Nachhaltigkeit in den EU-Richtlinien wie die AIFM-, OGAW-Richtlinie, Solvency II und MiFID II vorwegnehmen (vgl. Newsletter 8/2019) und aufgrund des hohen Detaillierungsgrades die auf EU-Ebene diskutierten prinzipienorientierten Ansätze wesentlich einschränken bzw. diesen sogar entgegenstehen. Zu den Level-2-Maßnahmen sind frühestens im November 2019 Empfehlungen der EU-Kommission zu erwarten, die voraussichtlich ab 2021 in Kraft treten sollen. Vor diesem Hintergrund sehen wir die große Gefahr, dass durch das BaFin-Merkblatt abweichende Anforderungen zur Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken in der Geschäftsorganisation zu verschiedenen Zeitpunkten eingeführt werden. Unterschiedliche Begriffe und Anforderungen sind jedoch kontraproduktiv zur politischen Intention. Daher ist mindestens ein Abwarten der Vorschläge der EU-Kommission geboten. Die auf 33 Seiten aufgestellten Anforderungen erzeugen zudem aufgrund ihres hohen Detaillierungsgrades erheblichen Aufwand zur Überprüfung bestehender Prozesse, unnötige Kosten und bindet Ressourcen, die die Wirksamkeit der zu treffenden Maßnahmen am Markt wesentlich einschränken. Unabhängig davon sehen wir in dem Merkblatt auch die Besonderheiten der Geschäftsmodelle im Fondsmanagement nicht hinreichend berücksichtigt, weil die für Banken und Versicherer entwickelten unternehmensbezogenen Organisations- und Risikomanagementprozesse uneingeschränkt auf die Verwaltung von Fonds übertragen werden.

Wir werden in Abstimmung mit den Ausschüssen Recht und Compliance sowie Risikomanagement und Performance in einer Sondersitzung am 18. Oktober 2018 eine BVI-Position erarbeiten.

peggy.steffen@bvi.de

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EU-Taxonomie: Rat legt seine Position fest

EU-Taxonomie: Rat legt seine Position fest

Der Ausschuss der ständigen Vertreter im Rat hat am 25. September 2019 den Kompromissvorschlag der finnischen Ratspräsidentschaft zur EU-Taxonomie angenommen....

Der Ausschuss der ständigen Vertreter im Rat hat am 25. September 2019 den Kompromissvorschlag der finnischen Ratspräsidentschaft zur EU-Taxonomie angenommen. Er enthält neue Formulierungen zur Beschreibung des ersten Nachhaltigkeitsziels (Verringerung des Klimawandels), die möglicherweise auch die Einstufung der Atomenergie als nachhaltig erlauben. Aus diesem Grund hatten die Vertreter von Deutschland, Österreich und Luxemburg auf eine Aussprache im Rat gedrängt, die jedoch zu keinen Änderungen geführt hat. Die Stellungnahmen Deutschlands, Österreichs, Luxemburgs sowie Griechenlands, das ebenfalls der Einstufung von Atomenergie als nachhaltig widersprochen hat, sind im Protokoll festgehalten.

Für die Fondsbranche sind insbesondere folgende Positionen des Rates relevant:

  • Technische Kriterien zur Taxonomie:
    Die Level-2-Maßnahmen zur Konkretisierung der Nachhaltigkeitsziele sollen bereits bis Ende 2021 verabschiedet und ab Ende 2022 anwendbar sein. Die EU-Kommission wird verpflichtet, öffentliche Konsultationen durchzuführen. Die Positionen der Mitgliedsstaaten sollen über die Einbindung einer „Member State Expert Group“ ausreichend berücksichtigt werden.
  • Verbindlichkeit der Taxonomie für ökologisch nachhaltige Produkte:
    Das Verständnis der ökologisch nachhaltigen Produkte, für die die Taxonomie gelten soll, ist noch nicht klar herausgearbeitet. Für die betroffenen Produkte soll die Anwendung der Taxonomie jedenfalls nicht mehr freiwillig sein. Vielmehr sollen sie offenlegen, wie und in welchem Umfang die investierten Vermögenswerte die Kriterien der Taxonomie erfüllen. Umgekehrt sollen für Produkte, die nicht als ökologisch nachhaltig angeboten werden, keine Pflichten aus der Taxonomie entstehen.
  • Inkrafttreten der Taxonomie für ökologisch nachhaltige Produkte:
    Hier herrscht in den Texten des Rats ein großes Durcheinander. Fonds, die auf eine Reduktion des CO2-Fussabdrucks abzielen, müssten bereits ab Mitte 2020 offenlegen, in welchem Umfang sie im Einklang mit der Taxonomie investieren, obwohl zu diesem Zeitpunkt sicherlich noch keine erforderlichen Unternehmensdaten vorliegen werden und die Level-2-Maßnahmen zum Inhalt und zur Darstellung dieser Informationen erst später zu erarbeiten sind.

Wir werden auf die Beseitigung dieser Ungereimtheiten in den Triloggesprächen hinwirken. Diese sollen im Oktober 2019 beginnen.

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Richter: Nachhaltigkeit ist für die Fondswirtschaft eine große Chance

Thomas Richter erläutert in einem Roundtable von Fondsprofessionell, dass das Thema Nachhaltigkeit für die Fondswirtschaft eine große Chance ist. Eine...

Thomas Richter erläutert in einem Roundtable von Fondsprofessionell, dass das Thema Nachhaltigkeit für die Fondswirtschaft eine große Chance ist. Eine ESG-Regulierung auf EU-Ebene werde die Rolle des aktiven Fondsmanagements stärken. Als der BVI im Jahr 2012 seine Leitlinien zum verantwortlichen Investieren verabschiedet habe, sei das noch ein Randthema gewesen. Heute sei die Branche vorn dabei und biete entsprechende Produkte an. Die EU wolle über die Lenkung der Kapitalströme nun erreichen, dass nachhaltige Wirtschaftsbereiche und Produktionsverfahren unterstützt werden. Der Fondsbranche als bedeutende Kapitalsammelstelle komme damit eine Schlüsselrolle zu, die sie gern wahrnehme. Aber das Korsett sollte Asset Manager am Ende nicht unverhältnismäßig einschnüren. Erstens müsse es Asset Managern auf der Ebene der Anlagestrategie nach wie vor freistehen, welche ESG-Anlagestrategie sie verfolgen wollen. Nur so seien ein gesunder Wettbewerb und Fortschritt möglich. Zweitens sei darauf zu achten, dass am Ende die Anlagefreiheit der Investoren erhalten bleibe. Es könne nicht sein, dass Anleger am Ende nicht mehr frei entscheiden können. worin sie investieren.

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MiFID II: BMF teilt Kritik der Fondswirtschaft

Die Konferenz „Does MiFID II do the trick?“ des BMF und der Ständigen Vertretung Deutschlands in Brüssel am 26. September 2019 zu MiFID II zeigt, dass die...

Die Konferenz „Does MiFID II do the trick?“ des BMF und der Ständigen Vertretung Deutschlands in Brüssel am 26. September 2019 zu MiFID II zeigt, dass die Bundesregierung die vielfach geäußerte Kritik der Fondswirtschaft (vgl. Newsletter 14/2019) an der Richtlinie teilt und sich dafür einsetzt, die Auswüchse der Richtlinie zu korrigieren. Ende August hatte sich das BMF frühzeitig in die Diskussion um eine MiFID-Überarbeitung eingebracht und sich mit einem Positionspapier an die EU-Kommission gewandt. „Wir sind beeindruckt, wie stark sich das BMF im Sinne des Anlegerschutzes dafür einsetzt, die MiFID-Mängel zu beseitigen. Die Richtlinie sollte eigentlich die Verbraucher schützen; im Ergebnis erhielten sie jedoch überbordende Produktinformationen und weniger Wertpapierberatung. MiFID II ist eindeutig über ihr Ziel hinausgeschossen“, sagt Thomas Richter (vgl. Pressemitteilung deutsch / englisch). „Das Positionspapier der Bundesregierung war der erste Schritt in Richtung Korrektur, jetzt gilt es, Verbündete in der EU-Kommission und dem Parlament dafür zu finden. Wir begrüßen daher die Initiative des BMF ausdrücklich.“

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BaFin informiert über Vertrieb von englischen Fonds im Falle eines ungeregelten Brexit

BaFin informiert über Vertrieb von englischen Fonds im Falle eines ungeregelten Brexit

In einer Ergänzung zu ihrem Merkblatt zu Vertriebsanzeigen für AIFs informiert die BaFin über die Konsequenzen eines ungeregelten Brexit für in England...

In einer Ergänzung zu ihrem Merkblatt zu Vertriebsanzeigen für AIFs informiert die BaFin über die Konsequenzen eines ungeregelten Brexit für in England aufgelegte OGAWs, die vor dem Brexit in Deutschland zum Vertrieb an Privatanleger zugelassen worden sind und nach dem Brexit als AIFs weiter vertrieben werden sollen. Danach gibt es Erleichterungen sowohl bei den Formalien als auch dem Inhalt der Anzeige. Statt einer handschriftlichen Unterzeichnung zur Bestätigung des letzten Jahresabschlussberichts durch den Wirtschaftsprüfer reicht eine Kopie dieses Bestätigungsvermerks aus. Des Weiteren können z.B. bestehende Prospekte weiterverwendet werden. Sie sind jedoch um bestimmte Angaben (Name oder Firma, Sitz und Anschrift des Repräsentanten und der Zahlstellen) zu ergänzen.

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IOSCO veröffentlicht Bericht über den Vertrieb von komplexen Produkten

Die Internationale Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) hat am 26. September 2019 einen Bericht über die Einhaltung von Anforderungen beim...

Die Internationale Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) hat am 26. September 2019 einen Bericht über die Einhaltung von Anforderungen beim Vertrieb komplexer Produkte veröffentlicht. Der Bericht befasst sich mit der Frage, inwieweit die von der IOSCO aufgestellten neun Prinzipien (z.B. Kategorisierung von Kunden, Kundenschutz außerhalb der Anlageberatung, Geeignetheit von Produkten im Rahmen der Anlageberatung sowie Regelungen zu Anreizen und Vergütungen) in den einzelnen Ländern hinreichend Beachtung finden.

Der Begriff der komplexen Produkte ist weltweit nicht einheitlich definiert. Für Europa ist die MiFID II maßgeblich. Danach gelten beispielsweise AIFs sowie strukturierte OGAWs als komplexe, alle anderen OGAWs als nicht-komplexe Produkte. Die IOSCO stellt fest, dass in vielen Ländern die Prinzipien in vergleichbarer Weise gelten. Deutschland ist bis auf ein Prinzip komplett konsistent. Lediglich bei der Kategorisierung von Anlegern gibt es geringe Abstriche, die sich darauf begründen, dass die Vorgaben der MiFID II minimal von denen der IOSCO abweichen. Die IOSCO bemängelt, dass Produktrisiken und die Komplexität im Zusammenhang mit der Klassifizierung einiger Kunden nicht berücksichtigt werden.

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BVI: Angleichung der Informationsblätter für Versicherungen an PRIIPs erst ab 2022 sinnvoll

Im Zusammenhang mit dem Vorschlag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz, die Berechnung der Effektivkosten in den Informationsblättern für...

Im Zusammenhang mit dem Vorschlag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz, die Berechnung der Effektivkosten in den Informationsblättern für Versicherungen zum 1. Januar 2020 umfassend an die PRIIPs-Methode zur Ermittlung des Gesamtkostenindikators anzugleichen, haben wir eine Stellungnahme abgegeben. Darin weisen wir darauf hin, dass die PRIIPs-Methode zur Kostenberechnung derzeit überarbeitet wird und revidierte Vorgaben erst zum Inkrafttreten der PRIIPs-Verordnung für Fonds Anfang 2022 verlässlich vorliegen sollen. Bis zu diesem Zeitpunkt können auch Versicherungsunternehmen über fondsgebundene und hybride Versicherungsanlageprodukte auf Basis der wesentlichen Anlegerinformationen nach dem OGAW-Standard informieren. Deshalb sprechen wir uns dafür aus, den Anwendungszeitpunkt der geplanten Angleichung der Kostenberechnung auf Anfang 2022 hinauszuschieben. Der GDV hat in seiner Stellungnahme die gleiche Forderung formuliert. Auch wenn sich der Vorschlag primär an Versicherungsunternehmen richtet, so können mittelbar Implikationen für Fondsgesellschaften entstehen, wenn sie Produktdaten für Zwecke der Information über fondsgebundene oder hybride Versicherungsanlageprodukte zuliefern.

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ESMA untersucht Kosten und Wertentwicklung von aktiv und passiv verwalteten Aktienfonds

In ihrem aktuellen Bericht zu „Trends, Risks and Vulnerabilities“ hat die ESMA auch die Ergebnisse ihrer Untersuchung zur Netto-Performance von aktiv und passiv...

In ihrem aktuellen Bericht zu „Trends, Risks and Vulnerabilities“ hat die ESMA auch die Ergebnisse ihrer Untersuchung zur Netto-Performance von aktiv und passiv verwalteten Aktienfonds veröffentlicht. Auf Grundlage der Daten von 2009 bis 2018 kommt sie zu folgenden Ergebnissen:

  • Aktiv verwaltete Aktienfonds weisen im Schnitt eine geringere Netto-Wertentwicklung (nach Kosten) auf als passiv verwaltete Aktien-ETFs sowie deren Benchmarks.
  • Im Untersuchungszeitraum übertrafen die besten 25 Prozent der aktiv verwalteten Aktienfonds die passiv verwalteten Aktienfonds sowie deren Benchmarks sowohl vor und nach Kosten. Die Top-Gruppe änderte sich jedoch im Laufe der Zeit.
  • Aktienfonds mit einem größeren Vermögen erzielten tendenziell eine höhere Wertentwicklung als Produkte mit geringerem Fondsvermögen – insbesondere auf Nettobasis.

Wir gehen davon aus, dass die Ergebnisse in den jährlichen Bericht der ESMA zu Kosten und Wertentwicklung einfließen werden, der noch in diesem Jahr erstellt wird.

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Immobilienfonds: BaFin klärt Fragen zu Bewerter-Rundschreiben

Immobilienfonds: BaFin klärt Fragen zu Bewerter-Rundschreiben

Die BaFin hat uns darüber informiert, dass sie aufgrund der Nachfragen zur neuen Fassung des Bewerter-Rundschreibens häufige gestellte Fragen gesammelt hat. Der...

Die BaFin hat uns darüber informiert, dass sie aufgrund der Nachfragen zur neuen Fassung des Bewerter-Rundschreibens häufige gestellte Fragen gesammelt hat. Der Fragen- und Antwortenkatalog wird in Kürze auch auf der Internetseite der BaFin verfügbar sein.

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BaFin passt Erläuterungen zur Derivateverordnung an

Die BaFin hat auf Ihrer Internetseite ihre Erläuterungen zur Derivateverordnung aktualisiert. Diese beziehen sich auf die kürzlich im Bundesgesetzblatt...

Die BaFin hat auf Ihrer Internetseite ihre Erläuterungen zur Derivateverordnung aktualisiert. Diese beziehen sich auf die kürzlich im Bundesgesetzblatt veröffentlichten Neuerungen (vgl. Newsletter 15/2019), auf die uns die BaFin nochmals per Mail hingewiesen hat.

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ESMA sieht in Kreditfonds keine Gefahr

Nach einer Studie der ESMA in ihrem letzten Risikobericht ist das Risikopotenzial von fremdfinanzierten Darlehen (leveraged loans) und besicherten...

Nach einer Studie der ESMA in ihrem letzten Risikobericht ist das Risikopotenzial von fremdfinanzierten Darlehen (leveraged loans) und besicherten Darlehensverbindlichkeiten (collateralised loan obligations) in Investmentfonds derzeit beschränkt. Mit 130 Milliarden Euro machten solche Investitionen Ende 2017 weniger als ein Prozent des verwalteten Fondsvermögens in Europa aus. Die Investitionen sind zudem in nur ein paar wenigen AIFs und OGAWs konzentriert. AIFs mit derartigen Investitionen haben selbst einen geringen Leveragewert und weisen keine signifikanten Liquiditätsschwächen auf. Ausnahmen bilden lediglich diejenigen AIFs, die den Anlegern tägliche Rückgaben ermöglichen.

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BaFin begrüßt verstärkten Anlegerschutz bei Vermögensanlagen

Die BaFin hat in der September-Ausgabe ihres Journals ein Interview mit Elisabeth Roegele veröffentlicht, in dem sie sich zum Maßnahmenpaket des BMF und des...

Die BaFin hat in der September-Ausgabe ihres Journals ein Interview mit Elisabeth Roegele veröffentlicht, in dem sie sich zum Maßnahmenpaket des BMF und des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zur weiteren Stärkung des Anlegerschutzes äußert. Der Schwerpunkt der vorgeschlagenen Maßnahmen liegt im Bereich des Vermögensanlagengesetzes. So sollen künftig Vermögensanlagen u.a. nur noch durch beaufsichtigte Vermittler vertrieben werden dürfen und nicht mehr durch die Anbieter selbst. Bei Direktinvestments sollen unabhängige Dritte zur Mittelverwendungskontrolle eingebunden werden. Zudem sollen Blindpool-Konstruktionen verboten werden. Des Weiteren wird auf die geplante Übertragung der Aufsicht über die freien Vermittler auf die BaFin hingewiesen (vgl. Newsletter 12/2019). Im Bereich der geschlossenen Publikumsfonds nach KAGB soll die bloße Registrierungsmöglichkeit für Verwalter („Regulierung light“) abgeschafft werden. Da dies lediglich Verwalter von Fonds betrifft, deren Vermögensgegenstände den Wert von fünf Millionen Euro nicht überschreiten, ist die praktische Relevanz in Deutschland allerdings marginal. Geplant ist zudem, dass die BaFin ihre Aktivitäten zur Verbraucherbildung verstärkt.

Im Interview wird deutlich, dass die BaFin die vorgeschlagenen Maßnahmen für geeignet hält, den Anlegerschutz wesentlich zu verbessern und sie daher begrüßt. Elisabeth Roegele weist aber auch darauf hin, dass sich Anleger weiterhin eigenverantwortlich informieren und entscheiden müssen. Trotz einem spürbaren Plus an Sicherheit auf dem grauen Kapitalmarkt gelte weiterhin, dass die Entwicklung von Vermögensanlagen stets anders verlaufen könne, als vom Emittenten geplant.

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Bundesregierung will elektronische Wertpapiere zulassen

Bundesregierung will elektronische Wertpapiere zulassen

Um das Potenzial der Blockchain zu erschließen und Rahmenbedingungen für deren Anwendung zu setzen, hat die Bundesregierung eine Strategie beschlossen. Für den...

Um das Potenzial der Blockchain zu erschließen und Rahmenbedingungen für deren Anwendung zu setzen, hat die Bundesregierung eine Strategie beschlossen. Für den Finanzsektor ist vorgesehen, das deutsche Recht für elektronische Wertpapiere zu öffnen. Hierbei orientiert sich das Strategiepapier weitgehend an dem im März 2019 veröffentlichten Eckpunktepapier für die regulatorische Behandlung elektronischer Wertpapiere und Krypto-Token, zu dem wir Stellung genommen hatten (vgl. Newsletter 7/2019). Beabsichtigt ist, zunächst nur elektronische Schuldverschreibungen zu ermöglichen. Dafür soll noch in diesem Jahr ein Gesetzesentwurf vorgelegt werden. Die Strategie bleibt insoweit hinter unserer Forderung nach einem ganzheitlichen Ansatz für elektronische Wertpapiere zurück, der auch einen gesetzlichen Rahmen für elektronische Aktien und Fondsanteilscheine einschließen sollte. Unseres Erachtens noch unzureichend gelöst ist auch die Verwahrung von Krypto-Werten. Das Strategiepapier verweist auf die vorgesehene Änderung des KWG, die für das Krypto-Verwahrgeschäft eine KWG-Erlaubnispflicht vorsieht. Für Investmentfonds müsste zumindest klargestellt werden, dass damit keine Aufspaltung der einheitlichen Verwahrfunktion auf mehrere gleichrangige (Krypto-)Verwahrstellen beabsichtigt ist (vgl. Newsletter 15/2019.)

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BaFin legt Anforderungen an die IT von Kapitalverwaltungsgesellschaften fest

Die BaFin hat ihr Rundschreiben über die Anforderungen an die IT von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KAIT) veröffentlicht. Auch wenn die Initiative insgesamt...

Die BaFin hat ihr Rundschreiben über die Anforderungen an die IT von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KAIT) veröffentlicht. Auch wenn die Initiative insgesamt begrüßenswert ist, greift die Aufsicht in ihren finalen Anforderungen keinen unserer Kritikpunkte auf (vgl. Newsletter 9/2019). Insbesondere hält die BaFin uneingeschränkt an ihren Anforderungen gemäß des Konsultationsentwurfs ohne Übergangsfrist fest. Dies dürfte erheblichen weiteren Diskussionsbedarf für die Praxis insbesondere bei Auslagerungen nach sich ziehen. Hier könnte das Rundschreiben im Vorgriff auf EU-Maßnahmen in Einzelbereichen striktere Vorgaben festlegen, die den Wettbewerb in der EU maßgeblich beeinflussen und für deutsche Kapitalverwaltungsgesellschaften besondere Hürden aufbauen können. Darüber hinaus wird die BaFin ihrem selbst gesetzten Anspruch nicht gerecht, vergleichbare Standards übergreifend für Banken, Versicherer und Kapitalverwaltungsgesellschaften aufzustellen. Wir werden daher die praktischen Auswirkungen in den BVI-Gremien in einem Workshop am 8. November 2019 erörtern. Darüber hinaus führt auch die BaFin am 28. Oktober 2019 in Frankfurt eine Informationsveranstaltung zur KAIT und zum Umgang mit Auslagerungen in die Cloud durch. Hierzu wird die BaFin die Unternehmen direkt einladen.

peggy.steffen@bvi.de

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BVI fordert Klarheit bei Auslagerungen von IT in Versicherungskonzernen

In einer Stellungnahme bitten wir die EIOPA um Klarstellung, dass die von ihr entworfenen Leitlinien über Auslagerungen an Anbieter von Cloud-Diensten nicht...

In einer Stellungnahme bitten wir die EIOPA um Klarstellung, dass die von ihr entworfenen Leitlinien über Auslagerungen an Anbieter von Cloud-Diensten nicht direkt auf gruppenzugehörige Fondsgesellschaften mit spezialgesetzlichen Sonderregeln Anwendung finden. Die EIOPA will mit ihren Leitlinien (vgl. Newsletter 11/2019) Regulierungsarbitrage bei Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen vermeiden und die Konvergenz aufsichtlicher Praktiken in Bezug auf deren Cloud-Auslagerungen fördern. Inhaltlich baut die EIOPA auf den zuletzt von der EBA für Banken veröffentlichten Leitlinien (vgl. Newsletter 5/2019) auf. Wir haben uns in unserer Stellungnahme allein auf den Anwendungsbereich beschränkt

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ESMA stellt Arbeitsprogramm 2020 vor und kündigt Personalaufbau an

Die ESMA hat am 1. Oktober 2019 ihr Arbeitsprogramm für 2020 vorgestellt. Ein zentrales Thema ist die Umsetzung ihrer neuen Mandate bei den Themen ESA-Reform,...

Die ESMA hat am 1. Oktober 2019 ihr Arbeitsprogramm für 2020 vorgestellt. Ein zentrales Thema ist die Umsetzung ihrer neuen Mandate bei den Themen ESA-Reform, Überwachung von zentralen Gegenparteien, grenzüberschreitender Fondsvertrieb, EU-Aufsichtsrahmen für MiFID-Firmen sowie Nachhaltigkeit. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Fokus auf vier Kernaktivitäten:

  • Aufsichtskonvergenz: Stärkung der Konvergenzbefugnisse bei gleichzeitiger Gewährleistung einer kohärenten Anwendung von MiFID II/MiFIR auf Sekundärmärkten.
  • Risikobewertung: Veröffentlichung einer statistischen Berichtsreihe auf Grundlage von EMIR-, AIFMD- und MiFID-II-Daten.
  • Einheitliches Regelwerk hinsichtlich der Umsetzung der Aktionspläne für Kapitalmarktunion, Nachhaltigkeit und Fintechs sowie für die MiFID-II/MiFIR-Überarbeitung.
  • Direkte Aufsicht: Gewährleistung einer wirksamen Aufsicht von Ratingagenturen, Transaktionsregistern, Unternehmen aus dem Anwendungsbereich der Verordnungen zu Verbriefungen und Wertpapierfinanzierungsgeschäften sowie zentralen Gegenparteien unter der EMIR.

Der ESMA-Vorsitzende Steven Maijoor kündigte im Gespräch mit der Börsen-Zeitung am 2. Oktober 2019 an, infolge der neuen Aufgaben die Personalstärke seiner Behörde von derzeit 230 Mitarbeitern in den kommenden beiden Jahren um etwa die Hälfte erhöhen zu wollen.

axel.willger@bvi.de

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EU-Geldmarktfonds-Regulierung entspricht IOSCO-Standards

Die IOSCO hat in ihrem jüngsten Bericht festgestellt, dass der regulatorische Rahmen für Geldmarktfonds in Deutschland und den anderen EU-Mitgliedstaaten mit...

Die IOSCO hat in ihrem jüngsten Bericht festgestellt, dass der regulatorische Rahmen für Geldmarktfonds in Deutschland und den anderen EU-Mitgliedstaaten mit ihren Empfehlungen übereinstimmt. Sie hatte hierzu 24 verschiedene Rechtsordnungen untersucht.

Zum Hintergrund: Im Jahr 2012 hatte die IOSCO Empfehlungen für die Regulierung und Verwaltung von Geldmarktfonds abgegeben. Bei der letzten Untersuchung zum Umsetzungstand im Jahr 2015 hatte die IOSCO festgestellt, dass sich die EU noch im Reformprozess befand. Die zwischenzeitliche Einführung der EU-Geldmarktfonds-Verordnung mit unmittelbarer Geltung in den EU-Mitgliedstaaten hat den regulatorischen Vorgaben der IOSCO Rechnung getragen.

tim.kreutzmann@bvi.de

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Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments wählt neue Vorsitzende

Der Ausschuss für Wirtschaft und Währung im EU-Parlament hat am 16. September 2019 die italienische Sozialdemokratin Irene Tinagli (Foto) als Nachfolgerin ihres...

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Der Ausschuss für Wirtschaft und Währung im EU-Parlament hat am 16. September 2019 die italienische Sozialdemokratin Irene Tinagli als Nachfolgerin ihres Parteikollegen Roberto Gualtieri (nun Italiens Finanzminister) zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Dieses Votum ist Teil eines Deals zwischen spanischen und italienischen Abgeordneten der sozialdemokratischen Fraktion (S&D). Gualtieri bekam damals den ECON-Vorsitz, und die Spanierin Iratxe Garcia Pérez wurde dafür S&D-Fraktionschefin. Nach Gualtieris Weggang ist Tinagli die einzige italienische S&D-Abgeordnete im ECON. Daher fiel die Wahl auf sie. Tinagli wurde zu Beginn dieser Legislatur erstmals ins EU-Parlament gewählt und war im ECON bislang stellvertretendes Mitglied.


„Beurteile die Menschen eher nach ihren Fragen als nach ihren Antworten.“

Voltaire
(1694-1778)


Steuern

BMF: Wie sollen Unterschiedsbeträge behandelt werden?

BMF: Wie sollen Unterschiedsbeträge behandelt werden?

Das BMF hat uns einen Entwurf zur Ergänzung des BMF-Schreibens vom 21. Mai 2019 zugeschickt. Er enthält im Wesentlichen Regelungen zur Behandlung von...

Das BMF hat uns einen Entwurf zur Ergänzung des BMF-Schreibens vom 21. Mai 2019 zugeschickt. Er enthält im Wesentlichen Regelungen zur Behandlung von Unterschiedsbeträgen. Unterschiedsbeträge sind aufgrund Fehler entstandene Differenzen zwischen den nach dem bis zum 31. Dezember 2017 geltenden Investmentsteuerrecht für Investmentfonds erklärten Besteuerungsgrundlagen und den zutreffenden Besteuerungsgrundlagen. Sie sind von der KVG im Bundesanzeiger zu veröffentlichen und gelten im Veranlagungszeitraum der Veröffentlichung denjenigen Anlegern als steuerlich zugeflossen, denen am letzten Tag des Geschäftsjahres, in dem der materielle Fehler eingetreten ist, Anteile an dem Investmentfonds zuzurechnen sind.

Wir hatten das BMF gebeten, zur Behandlung von Unterschiedsbeträgen weitere Ausführungen zu machen. Der Entwurf enthält nach unserer Ansicht praxisgerechte Lösungen. Im Hinblick auf die Verarbeitung von Unterschiedsbeträgen bei Privatanlegern ist das BMF unserem Petitum gefolgt, Doppelbesteuerungen zu vermeiden. Positiv werten wir zudem, dass Unterschiedsbeträge nicht berücksichtigt werden müssen, soweit der Steuerpflichtige (Spezial-)Fondsanteile im Veranlagungszeitraum der Veröffentlichung von Unterschiedsbeträgen veräußert oder in früheren Veranlagungszeiträumen veräußert hat. Wir beabsichtigen, keine Stellungnahme zum Entwurf abzugeben.

peter.maier@bvi.de

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Grenzüberschreitende Steuergestaltungen: BMF veröffentlicht Referentenentwurf

Grenzüberschreitende Steuergestaltungen: BMF veröffentlicht Referentenentwurf

Das BMF hat am 26. September 2019 den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Pflicht zur Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltungen...

Das BMF hat am 26. September 2019 den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Pflicht zur Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltungen veröffentlicht. Der Wortlaut des Gesetzes setzt im Wesentlichen nur den Wortlaut einer EU-Richtlinie vom 25. Mai 2018 um („DAC 6 – Richtlinie“). Deshalb gehen wir davon aus, dass auch der Regierungsentwurf dementsprechend formuliert wird. Die Politik hat ihren ursprünglichen Plan, mit dem Umsetzungsgesetz auch eine Mitteilungspflicht über nationale Steuergestaltungen einzuführen, nicht weiter verfolgt.

Das BMF hat den Verbänden eine äußerst knapp bemessene Stellungnahmefrist von zwei Arbeitstagen eingeräumt. Da die Veröffentlichung des Regierungsentwurfs zeitnah ansteht, der Gesetzeswortlaut feststehen dürfte und wesentliche Änderungen an der Gesetzesbegründung nicht zu erwarten sind, haben wir auf eine Stellungnahme verzichtet und werden dafür beim BMF branchenspezifische Petiten für ein klarstellendes BMF-Schreiben platzieren. Hierfür stimmen wir derzeit eine Stellungnahme mit dem Ausschuss Steuern und Bilanzen ab.

holger.sedlmaier@bvi.de

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Fachartikel zu steuerlichen Aspekten von Dach-Investmentfonds mit Bezug ins Ausland

In einem Fachartikel setzt sich der Autor ausführlich mit aktuellen steuerlichen Aspekten von Dach-Investmentfonds im ausländischen Kontext auseinander. Er...

In einem Fachartikel setzt sich der Autor ausführlich mit aktuellen steuerlichen Aspekten von Dach-Investmentfonds im ausländischen Kontext auseinander. Er zeigt auf, dass die mit dem Investmentsteuergesetz 2018 erfolgte Ausdehnung des Gesetzes auf faktisch alle AIFs – außer geschlossene Fonds in der Rechtsform der Personengesellschaften – zahlreiche neue Gestaltungsvarianten mit diversen Rechtsformen eröffnet, aber auch Fallstricke hat. Vor allem bei mehrstöckigen Fondsstrukturen seien zahlreiche Besonderheiten zu beachten, um insbesondere die begehrte Teilfreistellung für unbeschränkt steuerpflichtige Anleger zu erhalten.

holger.sedlmaier@bvi.de

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Altersvorsorge

Deutsche zweifeln an der Zukunftsfähigkeit der Rentenpolitik

Deutsche zweifeln an der Zukunftsfähigkeit der Rentenpolitik

Nach einer von der Initiative Soziale Marktwirtschaft beim Meinungsforschungsinstitut Allensbach in Auftrag gegebenen Studie „Die Zukunft der Rente –...

Nach einer von der Initiative Soziale Marktwirtschaft beim Meinungsforschungsinstitut Allensbach in Auftrag gegebenen Studie „Die Zukunft der Rente – Perspektiven und Reformbedarf aus der Sicht der Bürger“ glauben nur 15 Prozent der Befragten, dass die Renten in der Zukunft gesichert sind. 71 Prozent rechnen mit steigenden Beitragslasten. 53 Prozent sind der Meinung, dass sie im Alter zwar mit ihrem Geld auskommen werden, aber dennoch sparsamer sein müssen. Bei den Maßnahmen zur Bekämpfung einer Altersarmut sprechen sich u.a. 54 Prozent für eine stärkere staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge, 49 Prozent für mehr Anreize beim Abschluss einer betrieblichen Altersvorsorge und 27 Prozent für eine verpflichtende private Altersvorsorge aus.

peter.maier@bvi.de

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401(k)-Pläne sind in den USA ein zentraler Schlüssel zur Verbreitung von Fonds

401(k)-Pläne sind in den USA ein zentraler Schlüssel zur Verbreitung von Fonds

Sarah Holden (ICI) hat bei unserer Asset Management Konferenz eindrucksvoll gezeigt, dass 401(k)-Pläne ein zentraler Schlüssel zur Verbreitung von...

Sarah Holden (ICI) hat bei unserer Asset Management Konferenz eindrucksvoll gezeigt, dass 401(k)-Pläne ein zentraler Schlüssel zur Verbreitung von Investmentfonds in den USA sind. Derzeit findet dort eine öffentliche Diskussion zur Optimierung der 401(k)-Pläne statt. So verweist das Wall Street Journal in einem aktuellen Artikel auf ein Papier der Wissenschaftler Raimond Maurer, Vanya Horneff und Olivia S. Mitchell. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass es für Rentner vorteilhaft ist, ein Zehntel ihres 401(k)-Vermögens in eine aufgeschobene Leibrente zu investieren.

peter.maier@bvi.de

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EIOPA-Meldewesen für EbAVs: BaFin veröffentlicht Allgemeinverfügung

Die BaFin hat am 30. September 2019 eine Allgemeinverfügung zum EIOPA-Meldewesen für Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAVs) veröffentlicht....

Die BaFin hat am 30. September 2019 eine Allgemeinverfügung zum EIOPA-Meldewesen für Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAVs) veröffentlicht. Pensionskassen und Pensionsfonds müssen jährlich und erstmalig für das Geschäftsjahr 2019 über die Zusammensetzung der Fondsanlagen an die BaFin berichten. Die EU-Fondsarbeitsgruppe zum Solvency-II-Template, in der auch wir vertreten sind, erörtert derzeit, ob aufgrund des neuen EbAV-Berichtswesens weitere Datenfelder in das Datenblatt integriert werden müssen. Die Umsetzungsfragen werden wir in den BVI-Gremien erörtern.

felix.ertl@bvi.de

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Wie wirken sich niedrige Renditeerwartungen auf das Wirtschaftsverhalten der Haushalte aus?

Die Wissenschaftler Raimond Maurer, Vanya Horneff und Olivia S. Mitchell setzen sich in einem Artikel zu 401(k)-Plänen im Fachjournal „Journal of Pension...

Die Wissenschaftler Raimond Maurer, Vanya Horneff und Olivia S. Mitchell setzen sich in einem Artikel zu 401(k)-Plänen im Fachjournal „Journal of Pension Economics and Finance“ mit den Auswirkungen geringerer Renditeerwartungen auf das Verhalten US-amerikanischer privater Haushalte auseinander.

Die Autoren untersuchen anhand eines dynamischen Lebenszyklusmodells, wie nachhaltig niedrige reale Renditen das Arbeits-, Renten-, Spar- und Investitionsverhalten älterer Menschen verändern. In einem Umfeld niedriger Renditen bauen die Arbeitnehmer in ihren steuerlich geförderten 401(k)-Plänen weniger Vermögen auf als in der Vergangenheit, beanspruchen später Sozialversicherungsleistungen und arbeiten mehr. Darüber hinaus sind die besser Gebildeten empfindlicher gegenüber Realzinsänderungen, während die am wenigsten Gebildeten ihr Verhalten weniger stark verändern. Interessanterweise ist die Verteilung des Vermögens in Zeiten anhaltend niedriger erwarteter Renditen gleichmäßiger.

peter.maier@bvi.de

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Marktinfrastruktur

BVI: Legal Entity Identifier soll Bestandteil von Jahresfinanzberichten sein

BVI: Legal Entity Identifier soll Bestandteil von Jahresfinanzberichten sein

Wir setzen uns im Rahmen der anstehenden Änderungen für die Formatvorgaben von Jahresfinanzberichten in einer Stellungnahme dafür ein, dass der Legal Entity...

Wir setzen uns im Rahmen der anstehenden Änderungen für die Formatvorgaben von Jahresfinanzberichten in einer Stellungnahme dafür ein, dass der Legal Entity Identifier (LEI) eines Unternehmens in die Jahresfinanzberichte von Kapitalmarktunternehmen aufgenommen wird. Anknüpfungspunkt für unsere Forderung ist eine Neuregelung, wonach die gesetzlichen Vertreter dem Jahresabschluss ihre Namen hinzuzufügen und das elektronische Dokument jeweils mit einer qualifizierten elektronischen Signatur zu versehen haben. Wir weisen darauf hin, dass die eindeutige Identifikation des Unternehmens – vor allem in Konzernen mit einer Vielzahl von namensähnlichen Unternehmen – allein durch die verpflichtende Verbindung der qualifizierten elektronischen Signatur mit dem LEI des Unternehmens gewährleistet werden kann.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 müssen bestimmte Kapitalmarktunternehmen ihre Jahresfinanzberichte in einem einheitlichen europäischen elektronischen Format (European Single Electronic Format, kurz „ESEF“) erstellen. Die entsprechenden Formatvorgaben hat die EU-Kommission verbindlich festgelegt. Ziel ist es, zum Nutzen von Emittenten, Anlegern und zuständigen Behörden die Berichterstattung zu vereinfachen sowie die Zugänglichkeit, Analyse und Vergleichbarkeit der in einem Jahresfinanzbericht enthaltenen Rechnungslegungsunterlagen zu erleichtern. Mit den neuen Regelungen sollen die betroffenen Kapitalmarktunternehmen daher verpflichtet werden, ihre Jahres- und Konzernabschlüsse, ihre Lage- und Konzernlageberichte sowie ihre so genannten (Konzern-)Bilanzeide und (Konzern-)Lageberichtseide elektronisch im ESEF aufzustellen und offenzulegen.

Die neuen Formatvorgaben sollen erstmals auf Abschlüsse anzuwenden sein, die für das nach dem 31. Dezember 2019 beginnende Geschäftsjahr aufzustellen sind. Stellungnahmen zum Referentenentwurf sind bis spätestens zum 11. Oktober 2019 möglich.

alexander.kestler@bvi.de

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Reform der EU-Zinsbenchmarks: ESTR startete am 2. Oktober 2019

Reform der EU-Zinsbenchmarks: ESTR startete am 2. Oktober 2019

Die EZB stellt die Euro Short-Term Rate (ESTR) seit dem 2. Oktober 2019 an jedem TARGET2-Handelstag um 8:00 Uhr zur Verfügung. Die ESTR wird auf Basis von...

Die EZB stellt die Euro Short-Term Rate (ESTR) seit dem 2. Oktober 2019 an jedem TARGET2-Handelstag um 8:00 Uhr zur Verfügung. Die ESTR wird auf Basis von Einzeltransaktionen des vorherigen Handelstags, die in Euro denominiert sind, berechnet. Die im Rahmen der Geldmarktstatistik berichtspflichtigen Banken im Euroraum melden die Transaktionen an die EZB. Die neue Zinsbenchmark wird im Kontext einer Übergangsperiode bis Ende 2021 den Übernachzinssatz EONIA ablösen. Der EONIA kann parallel mit dem ESTR bis Ende 2021 genutzt werden (EONIA = ESTR plus 8,5 Basispunkte). Danach ist eine Nutzung des EONIA nicht mehr möglich, da er nicht mehr den Anforderungen der Benchmarkverordnung entspricht. Wir haben die Auswirkungen der Umstellungen von EONIA auf ESTR auf das Asset Management im Rahmen eines Seminars am 18. September 2019 (Folien) erörtert. Die EZB hat am 25. September 2019 eine Veranstaltung (Video) zur Umstellung durchgeführt.

felix.ertl@bvi.de

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Veranstaltungen

BVI Asset Management Konferenz mit über 500 Gästen

An der BVI Asset Management Konferenz am 24. September 2019 in Frankfurt haben über 500 Gäste teilgenommen.

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An der BVI Asset Management Konferenz am 24. September 2019 in Frankfurt haben über 500 Gäste teilgenommen. Sigmar Gabriel (Ex-Bundesminister und Vizekanzler) skizzierte die neuen wirtschaftlichen, geopolitischen und militärischen Machtachsen und mahnte die EU zu mehr Souveränität: „Wenn Europa in dieser neuen G-2-Welt zwischen den USA und China nicht aufgerieben werden will, muss es weit mehr als in der Vergangenheit lernen müssen, ein weltpolitischer Akteur zu werden.“ Das Zeitalter des Europa-Zentrismus sei vorbei. „Nicht mehr der Atlantik, sondern der Pazifik ist das neue Gravitationszentrum der Welt.“ Das nächste Jahrzehnt werde entscheidend sein für die Zukunft der EU. Nur, wenn es gelinge, inmitten der tektonischen Verschiebungen ökonomisch erfolgreich zu bleiben, werde die EU weiter ein Akteur auf der weltpolitischen Bühne bleiben.

EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger plädierte angesichts der technologischen Übermacht Chinas und der USA für eine Bündelung der Kräfte, etwa in der europäischen Forschungspolitik. „Wir brauchen im Wettbewerb der Werteordnungen eine stärkere EU“, so Oettinger. Auch Deutschland verspiele gerade seinen Wettbewerbsvorsprung. „Deutschland droht wieder der kranke Mann Europas zu werden. Wir bewegen uns unterhalb unserer Wachstumsmöglichkeiten.“

Weitere spannende Vorträge gab es zu den Themen Nachhaltigkeit, Altersvorsorge und die Chancen von künstlicher Intelligenz. Daneben gaben unsere Rechtsexperten einen Überblick zur Überregulierung durch MiFID II und PRIIPs. Durch das Programm führte Corinna Wohlfeil (n-tv). Wir danken den Hauptsponsoren der Konferenz KPMG, Deloitte, Fact, IDS und State Street für die Unterstützung der Konferenz.

Die nächste BVI Asset Management Konferenz wird am 22. September 2020 stattfinden.

patrizia.ribaudo@bvi.de
+49 69 15 40 90 289

gabriele.wetzel@bvi.de
+49 69 15 40 90 298

BVI-Termine und BVI-Veranstaltungen

Informieren Sie sich hier über anstehende Termine der BVI-Ausschüsse, Arbeitskreise, Seminare und Veranstaltungen.

BVI-Termine

16.10.2019
Praxisforum Cybersicherheit

17.10.2019
Arbeitskreis Geldmarktfonds

21.10.2019
Arbeitskreis Banken-Reporting

Seminare und Veranstaltungen

Level

15.10.2019
Interne und externe Kontrollen

Anmeldung und Info

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22.10.2019
Umsetzung der SFTR-Meldeanforderungen für Asset Manager

Anmeldung und Info

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24.10.2019
Facts, Funds and Food
RSU: Marktdaten und News – Risikofrüherkennung mit Machine Learning

Anmeldung und Info

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28.10.2019
Facts, Funds and Food
Morningstar: Asset Management – Jenseits der Komfortzone

Anmeldung und Info

29.10.2019
Alles Wichtige zu Optionen und Futures

Anmeldung und Info

30.10.2019
Strukturierte Produkte und Derivate

Anmeldung und Info

30.10.2019
ETF-Tag

Anmeldung und Info

■ ■

6.11.2019
Die Anlageausschusssitzung – Tipps für den optimalen Dialog mit dem Anleger

Anmeldung und Info

7.11.2019
Facts, Funds and Food
vwd: Neue Standards und Lösungen zur (OTC-) Marktgerechtigkeitsprüfung

Anmeldung und Info

11.11.2019
Funds Landscape in Asia Pacific and how to access Asia Pacific markets

Anmeldung und Info

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12.11.2019
Investment-Hochschultag

Anmeldung und Info

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Veranstaltungen externer Anbieter

6.11.2019
Bloomberg The Future of Finance

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Anmeldung und Info

■              für Teilnehmer ohne Kenntnisse

■ ■           für Teilnehmer mit Vorkenntnissen

■ ■ ■        für Teilnehmer mit speziellen Fachkenntnissen

Die BVI-Veranstaltungen auf einen Blick finden Sie hier. Weitere Seminare finden Sie bei uns im Internet.

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Kurz notiert

BVI erneuert und erweitert Webseite

Der BVI hat seinen Internetauftritt überarbeitet und um wesentliche Inhalte erweitert. Ziel der Überarbeitung war es, den Webauftritt stärker auf die Belange...

Der BVI hat seinen Internetauftritt überarbeitet und um wesentliche Inhalte erweitert. Ziel der Überarbeitung war es, den Webauftritt stärker auf die Belange von Ansprechpartnern aus Politik sowie europäischen Behörden auszurichten und die regulatorische Fachkompetenz des Verbands für die deutsche Fondswirtschaft angemessen abzubilden.

Auch den Mitgliedern bietet der neue Internetauftritt mehr Nutzwert, Funktionalität und Service:

  • Alle regulatorischen Top-Themen und Stellungnahmen haben wir im Bereich „Positionen“ gebündelt. Über eine einfache Suchmaske können Sie die Positionspapiere nach Themen und Daten sortieren und direkt abrufen, bis zurück ins Jahr 2016. Ein neuer Themenschwerpunkt sind die „Fakten zur Fondswirtschaft“, mit denen wir die Rolle der Fondswirtschaft als dritte eigenständige Säule der Finanzbranche anschaulich darstellen.
  • Statistiken, Publikationen und Arbeitshilfen, die wir nicht ausschließlich Mitgliedern zur Verfügung stellen, sind jetzt übersichtlich in den Bereichen „Service“ und „Fondswissen“ gebündelt und schnell abrufbar. Damit sprechen wir ein breites Spektrum von Nutzern an, darunter auch Finanzberater und -vermittler sowie Verbraucher und Medien.

Sämtliche Inhalte gibt es auch in englischer Sprache. Damit trägt der BVI den Tatsachen Rechnung, dass der BVI die Interessen der deutschen Fondswirtschaft weltweit vertritt und die überwiegende Zahl an Regulierungsmaßnahmen inzwischen aus der EU stammt.

patrizia.ribaudo@bvi.de
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Ihr nächster Newsletter erscheint am: 28.10.2019

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