Deutscher Fondsverband

Liebe Leserinnen und Leser,

„aktive Fondsmanager erfüllen die Erwartungen nicht“ lautet die Botschaft, die Verbraucherschützer und Medien seit Jahren wiederholen. Die Penetranz zeigt Wirkung: EU-Kommission und ESMA können nur noch schwer ihre Sympathie für ETFs verbergen.

Eine aktuelle empirische Studie der California State University stärkt nun die Rolle der Fondsmanager. Sie vergleicht die risiko-adjustierte Wertentwicklung aktiver und passiver (US-Aktien)Fonds zwischen 1991 und 2018 und berücksichtigt dabei aus beiden Gruppen nur diejenigen Fonds, die zu den kostengünstigsten 20 Prozent gehören. Das Ergebnis weicht erheblich von den gängigen Analysen ab: Über die 28 Jahre gab es insgesamt keine statistisch relevanten Unterschiede zwischen der Wertentwicklung aktiver und passiver Fonds. Aktiv gemanagte Fonds, die sich nicht zu eng an den Index halten, schnitten sogar besser ab als ihre passiven Vergleichsfonds.

Die amerikanische Analyse belegt, dass pauschal geführte aktiv/passiv-Diskussionen unsinnig sind. Beide Anlagestrategien sind den Anlegern von Nutzen und haben damit ihre Berechtigung. Es kommt immer darauf an, welche Anlageziele ein bestimmter Anleger in einer bestimmten Situation für einen bestimmten Zeitraum verfolgt. Pauschalurteile werden dem Thema nicht gerecht.

Beste Grüße

 

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Statistik

Fondswirtschaft fließen im ersten Halbjahr 42 Milliarden Euro zu

Fondswirtschaft fließen im ersten Halbjahr 42 Milliarden Euro zu

Die deutsche Fondswirtschaft erzielte im ersten Halbjahr ein Neugeschäft von netto 41,9 Milliarden Euro (Pressemitteilung deutsch / englisch). Das ist mehr als...

Die deutsche Fondswirtschaft erzielte im ersten Halbjahr ein Neugeschäft von netto 41,9 Milliarden Euro (Pressemitteilung deutsch / englisch). Das ist mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres, als ihr 40,6 Milliarden Euro zuflossen. Das Neugeschäft stammt überwiegend von offenen Spezialfonds mit 38,3 Milliarden Euro. In offene Publikumsfonds flossen 1,8 Milliarden Euro. Geschlossene Fonds erzielten 1,7 Milliarden Euro.

Immobilienfonds führen die Absatzliste der offenen Publikumsfonds von Anfang Januar bis Ende Juni 2019 mit 6,1 Milliarden Euro Netto-Zuflüssen an. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum (2,8 Milliarden Euro). Aktienfonds erhielten im ersten Halbjahr netto 0,7 Milliarden Euro neue Gelder. Dazu steuerten aktiv gemanagte Produkte 2,8 Milliarden Euro Zuflüsse bei. Aus Aktien-ETFs flossen 2,1 Milliarden Euro ab. Mischfonds verzeichneten 0,3 Milliarden Euro neue Gelder. Rentenfonds und Geldmarktfonds belasteten mit insgesamt 3 Milliarden Euro Abflüssen den Absatz der Publikumsfonds. Allein aus Euro-Kurzläufer-Rentenfonds flossen 7,2 Milliarden Euro.

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Spezialfonds: Portfoliomanagement durch spezialisierte Vermögensverwalter nimmt zu

Spezialfonds: Portfoliomanagement durch spezialisierte Vermögensverwalter nimmt zu

Bei den offenen Spezialfonds hat die Auslagerung des Portfoliomanagements in den vergangenen Jahren zugenommen. Von den 1.677 Milliarden Euro der...

Bei den offenen Spezialfonds hat die Auslagerung des Portfoliomanagements in den vergangenen Jahren zugenommen. Von den 1.677 Milliarden Euro der Wertpapier-Spezialfonds managen konzernfremde Vermögensverwalter 738 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von 44 Prozent. Ende 2012 waren es 37 Prozent.



Ein Grund dafür ist, dass viele institutionelle Anleger für das Management bestimmter Assetklassen wie Unternehmensanleihen oder Wertpapiere aus Schwellenländern spezialisierte Asset Manager auswählen. Zudem nutzen ausländische Vermögensverwalter das Portfoliomanagement für Fonds als Zugang zum deutschen Markt, ohne eine eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft zu gründen. Bei den offenen Immobilien-Spezialfonds, die insgesamt ein Netto-Vermögen von 95 Milliarden Euro verwalten, ist der Anteil in den letzten Jahren rasch gestiegen. Vor sieben Jahren steuerten Manager außerhalb des Konzerns noch vier Prozent des Netto-Vermögens, inzwischen sind es 26 Prozent.

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Recht

IOSCO verteidigt Empfehlungen zum Liquiditätsmanagement

IOSCO verteidigt Empfehlungen zum Liquiditätsmanagement

In einer ungewöhnlich scharf formulierten Erklärung verwahrt sich die IOSCO gegen Vorwürfe der Bank of England (BoE), ihre Empfehlungen zum Umgang mit...

In einer ungewöhnlich scharf formulierten Erklärung verwahrt sich die IOSCO gegen Vorwürfe der Bank of England (BoE), ihre Empfehlungen zum Umgang mit Liquiditätsrisiken vom Februar 2018 seien nicht hinreichend konkret. Hintergrund ist der „LF Woodford Equity Income“-Fonds, ein in England aufgelegter Aktienfonds (OGAW). Der zuletzt 3,8 Milliarden britische Pfund schwere Fonds musste Anfang Juni 2019 wegen massiver Rückgaben der Anleger seine Anteilrücknahme aussetzen. Die BoE hatte in ihrem Finanzstabilitätsbericht vom 10. Juli 2019 die Rücknahmeaussetzung des „LF Woodford Equity Income“-Fonds als zwar nicht systemrelevant, aber als symptomatisch für Liquiditätsrisiken in offenen Fonds und damit als „globales Problem“ bezeichnet. Sie wirft der IOSCO vor, dass deren Empfehlungen keine klaren Vorgaben geben, um ein etwaiges Missverhältnis zwischen Liquidität der Fondsvermögenswerte und Rückgaberegeln des Fonds aufzulösen. Derartige Regeln müssten global einheitlich festgelegt werden, um die vom Finanzstabilitätsrat definierten Ziele zu erreichen. Dies hat wiederum die IOSCO zu ihrer Erklärung vom 18. Juli 2019 veranlasst. Auf globaler Ebene gebe es keine einheitlichen Lösungen zur Verhinderung von Liquiditätsrisiken, daher seien die Empfehlungen prinzipienbasiert und nicht abschließend. Es obliege den nationalen Aufsehern, die Prinzipien für ihre jeweiligen Heimatmärkte umzusetzen. Zudem kündigt die IOSCO für Anfang 2020 eine Untersuchung an, wie die Empfehlungen von 2018 in der Praxis umgesetzt wurden. Derzeit gibt es keinen Anhaltspunkt, dass der Woodford-Fall Einfluss auf die regulatorische Agenda in Deutschland haben wird. Die BaFin hat das Thema Liquiditätsrisiken mit ihren Leitlinien zu Liquiditätsstresstests deutscher KVGs Ende 2017 umfassend aufgearbeitet. Die ESMA arbeitet derzeit an prinzipienorientierten Leitlinien für Liquiditätsstresstests, die sie demnächst veröffentlichen wird.

peggy.steffen@bvi.de

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ESMA überarbeitet Leitlinien zur Compliance-Funktion

ESMA überarbeitet Leitlinien zur Compliance-Funktion

Der neue Entwurf der ESMA-Leitlinien zur Compliance-Funktion baut auf den bereits 2012 unter der MiFID veröffentlichten Leitlinien sowie den Aufsichtspraktiken...

Der neue Entwurf der ESMA-Leitlinien zur Compliance-Funktion baut auf den bereits 2012 unter der MiFID veröffentlichten Leitlinien sowie den Aufsichtspraktiken nationaler Aufsichtsbehörden auf und berücksichtigt die neuen Anforderungen von MiFID II. Die Leitlinien gelten für MiFID-Firmen (z.B. Banken, Vermögensverwalter und Anlageberater mit KWG-Erlaubnis), aber auch für Kapitalverwaltungsgesellschaften, wenn und soweit sie MiFID-Dienstleistungen erbringen. Während die Level-1-Vorgaben der MiFID zur Compliance-Funktion unverändert sind, enthalten die Level-2-Maßnahmen umfassendere Regelungen, die auch einzelne Vorgaben der ESMA-Empfehlungen aus dem Jahr 2012 erfassen. Zusätzlich greift die MiFID II an anderen Stellen weitere Aufgaben der Compliance-Funktion auf. Hierzu zählt deren Verantwortung bei der Produktüberwachung, der Bearbeitung von Beschwerden und der Beratung des Leitungsorgans zu den Vergütungsgrundsätzen. Zudem verweist die ESMA auch auf die Vorgaben zur Auslagerung kritischer und wesentlicher betrieblicher Aufgaben. Die Leitlinien sollen weiterhin im Sinne des Proportionalitätsgrundsatzes gelesen werden. Die ESMA plant, die Stellungnahmen spätestens Anfang 2020 auszuwerten und ihren finalen Bericht nebst finalen Leitlinien im zweiten Quartal 2020 zu veröffentlichen. In Deutschland sind die ESMA-Leitlinien in den Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion (MaComp) umgesetzt. Wir erwarten daher, dass die BaFin die finalen Leitlinien im kommenden Jahr in die MaComp überführen wird. Wir haben Gelegenheit, bis zum 15. Oktober 2019 eine Stellungnahme bei der ESMA abzugeben. Ihre Anmerkungen sind willkommen.

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Europäischer Stabilitätsrat identifiziert Risiken im Nicht-Bankensektor

In seinem Risiko-Monitor-Bericht 2019 wertet der Europäische Stabilitätsrat ESRB die Aktivitäten von „Non-Bank Financial Intermediation“ (NBFI) aus. Hierzu...

In seinem Risiko-Monitor-Bericht 2019 wertet der Europäische Stabilitätsrat ESRB die Aktivitäten von „Non-Bank Financial Intermediation“ (NBFI) aus. Hierzu zählen unter anderem auch Investmentfonds. Der jährliche Bericht, der 2018 noch mit „Shadow Banking Monitor“ betitelt war, trägt zur Überwachung der NBFI im europäischen Finanzmarkt bei. Der ESRB identifiziert wesentliche Risiken und Schwachstellen bei der Risikobereitschaft, den Liquiditätsrisiken im Zusammenhang mit Leverage, den Verflechtungen und Ansteckungsrisiken innerhalb der Sektoren (einschließlich grenzüberschreitender Verknüpfungen) sowie bei den durch den Einsatz von Derivaten und Wertpapierfinanzierungsgeschäften entstehenden Risiken. Der ESRB weist außerdem darauf hin, dass weitere Arbeit notwendig ist, um Datenlücken zu schließen und Risikoanalysen zu verbessern. Der Bericht enthält weitere Analysen zur Rolle von Investmentfonds und Treuhändern im Markt für Gewerbeimmobilien, Einblicke der Datenauswertung unter der AIFM-Richtlinie sowie in gehebelte besicherte Kredite (leveraged loans) und Verbriefungen, die durch besichterte Kredite gedeckt sind (Collateralised Loan Obligations).

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ESMA legt Meldepflichten für Geldmarktfonds fest

Die ESMA hat ihre Leitlinien veröffentlicht, wie Geldmarktfonds an die Aufsicht zu melden sind. Die vierteljährlichen Berichte sind erstmalig für das erste...

Die ESMA hat ihre Leitlinien veröffentlicht, wie Geldmarktfonds an die Aufsicht zu melden sind. Die vierteljährlichen Berichte sind erstmalig für das erste Quartal 2020 abzugeben. Ein weiterer Datensatz  befasst sich mit den technischen Anforderungen für die Meldung. Ergänzend dazu hat die ESMA ihre Leitlinien zu den Liquiditätsstresstests von Geldmarktfonds überarbeitet. Angesichts der geringen Zahl von Geldmarktfonds in Deutschland stellte die BaFin bereits in der Vergangenheit in Aussicht, pragmatisch mit der Meldung umzugehen und gegebenenfalls in einer Übergangsphase auf vereinfachtem Weg die Meldungen abzugeben. Wir werden dies mit der BaFin kurzfristig abstimmen.

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EFAMA informiert ESMA über Leverage-Berechnung von kurzfristigen Zins-Futures

Die EFAMA hat in einem Brief an die ESMA über die aktuelle Marktpraxis bei der Leverage-Berechnung von „Short-term interest rate“(STIR)-Futures informiert. Die...

Die EFAMA hat in einem Brief an die ESMA über die aktuelle Marktpraxis bei der Leverage-Berechnung von „Short-term interest rate“(STIR)-Futures informiert. Die Praxis weicht von dem Ansatz der ESMA ab, den sie zuletzt in einem FAQ ohne weitere Auswirkungsanalysen festgestellt hat. Danach dürfe die Berechnung des Risikos für STIR-Futures nach der Brutto- und Commitment-Methode nicht an die Laufzeit des Futures angepasst werden (vgl. Newsletter 6/2019). Die ESMA argumentierte mit unüberwindbaren juristischen Hürden in den Berechnungsvorgaben der AIFM-Verordnung. Wir hatten bereits gegenüber der BaFin deutlich gemacht, dass diese Berechnungsmethode das tatsächliche Risiko solcher kurzfristigen Zins-Futures erheblich überzeichnet und daher in der Praxis viele Marktteilnehmer die Formel für Geldmarkt-Futures angepasst haben (vgl. Newsletter 8/2019). Die Diskussion innerhalb der EFAMA hat gezeigt, dass die von uns geschilderte Marktpraxis auch in anderen europäischen Ländern existiert. Der EFAMA-Brief soll daher Klarheit in die Diskussion bringen. Über den Brief haben wir auch die BaFin informiert und um weitere Unterstützung gebeten, sollte das Thema nochmals innerhalb der ESMA diskutiert werden.

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EBA nimmt Stellung zum Änderungsbedarf der Einlagensicherungsrichtlinie

Die EBA hat in einer Stellungnahme ihren Standpunkt veröffentlicht, den Einlagensicherungsschutz in der EU durch weitere Änderungen der EU-Richtlinie...

Die EBA hat in einer Stellungnahme ihren Standpunkt veröffentlicht, den Einlagensicherungsschutz in der EU durch weitere Änderungen der EU-Richtlinie (Directive on Deposit Guarantee Schemes) stärken zu wollen. Sie schlägt vor, vorbehaltlich einer Auswirkungsanalyse die Einlagen von staatlichen Stellen ohne Rücksicht auf Höhe derer Budgets künftig dem Einlagensicherungsschutz zu unterwerfen. Weitere Änderungsvorschläge beziehen sich unter anderem auf die Information der Sparer über den Einlagensicherungsschutz, die Übertragung von Beiträgen zwischen den Einlagensicherungssystemen, die Zusammenarbeit der Sicherungssysteme mit Interessenvertretern, die Behandlung von Niederlassungen in Drittstaaten und Verweise auf andere EU-Richtlinien und -Verordnungen. Inhaltliche Änderungen an dem aktuellen Einlagensicherungsschutz soll es nicht geben. So sollen Einlagen von bis zu 100.000 Euro weiterhin gesichert sein. Ebenso sollen sich beim Schutzniveau von Einlagen von Fonds sowie Pensions- und Rentenfonds keine Änderungen ergeben. Das bedeutet, sie sind weiterhin nicht gesetzlich geschützt. Über den gesetzlichen Einlagensicherungsschutz hinaus bieten in Deutschland jedoch die freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bankenverbands und des Verbands öffentlicher Banken weiteren Schutz, auch für Einlagen von Fonds (vgl. Newsletter 16/2017).

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ESMA konsultiert Leitlinien zum Prospektrecht

ESMA konsultiert Leitlinien zum Prospektrecht

Die ESMA hat am 12. Juli 2019 einen Entwurf von Leitlinien zu Art und Inhalt der Veröffentlichungspflichten unter der Prospektverordnung zur Konsultation...

Die ESMA hat am 12. Juli 2019 einen Entwurf von Leitlinien zu Art und Inhalt der Veröffentlichungspflichten unter der Prospektverordnung zur Konsultation gestellt. Darin setzt sie auf den Empfehlungen ihrer Vorgängerorganisation CESR (Committee of European Securities Regulators) auf. Neben der Anpassung an die neue Prospektverordnung werden diese Empfehlungen nun in Leitlinien überführt und um einige Punkte ergänzt. Die Leitlinien sollen dabei das EU-weite einheitliche Verständnis bezüglich „der Aufmachung, des Inhalts, der Prüfung und der Billigung des Prospekts“ und insbesondere der Auslegung der Anhänge der Delegierten Verordnung (EU 2019/980) zur Prospektverordnung fördern.

Nur geschlossene Publikumsfonds, deren Anteile in Wertpapieren verbrieft sind, wie es bei der Investmentaktiengesellschaft mit fixem Kapital der Fall ist, fallen unter das Prospektregime. Geschlossene Fonds, die von einer Investmentkommanditgesellschaft aufgelegt werden (Standardfall in Deutschland), unterfallen nur den investmentrechtlichen Vorschriften des KAGB, da in diesem Fall keine „Wertpapiere“ im Sinne des Prospektrechts vorliegen.

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Kabinett bessert bei Gesetz zur Umsetzung der Fünften EU-Geldwäscherichtlinie nach

Das Bundeskabinett hat am 31. Juli 2019 den Regierungsentwurf zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie verabschiedet....

Das Bundeskabinett hat am 31. Juli 2019 den Regierungsentwurf zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie verabschiedet. Gegenüber dem im Mai veröffentlichten Referentenentwurf (vgl. Newsletter 9/2019) ergeben sich einige Änderungen. Das Kabinett hat die ursprünglich geplante Verschärfung bei Verstößen gegen Vorschriften des Geldwäschegesetzes von einer leichtfertigen auf eine fahrlässige Begehung wieder gestrichen. Damit bleibt es dabei, dass ein Bußgeldtatbestand entweder vorsätzlich oder zumindest leichtfertig begangen werden muss, damit es zu Sanktionen gegen Verpflichtete oder deren Mitarbeiter kommen kann.

Wir werden den neuen Gesetzesentwurf im BVI-Arbeitskreis Geldwäscheprävention am 20. August 2019 erörtern.

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EU-Kommission kritisiert Umsetzungsmängel bei Regeln zu Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

Die EU-Kommission kommt in mehreren Berichten zu dem Schluss, dass sowohl Banken als auch einige EU-Mitgliedstaaten die europäischen Vorschriften zum Kampf...

Die EU-Kommission kommt in mehreren Berichten zu dem Schluss, dass sowohl Banken als auch einige EU-Mitgliedstaaten die europäischen Vorschriften zum Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung nur unzureichend umsetzen. Durch die Fragmentierung der Regulierungs- und Aufsichtsvorschriften sowie die Komplexität hinsichtlich der Aufgaben und Befugnissen entstünden Schwachstellen bei der Umsetzung der EU-Vorschriften. Besonders in grenzüberschreitenden Fällen träten die Unzulänglichkeiten der Geldwäschebekämpfungsstrategien sowie der Aufsicht zutage. Zwar hätten die Banken und die Aufsichtsbehörden bereits umfangreiche Maßnahmen ergriffen, doch gebe es nach wie vor Handlungsbedarf. Beispielsweise seien eine weitere Angleichung zwischen den Mitgliedstaaten und eine verstärkte Aufsicht erforderlich. In den Berichten werden 47 Risikobereiche aufgezählt, in denen es zu Geldwäsche kommen kann. Die Berichte sollen der EU-Kommission als Entscheidungshilfe für weitere Geldwäschemaßnahmen dienen. Nähere Einzelheiten finden Sie in der Pressemitteilung der EU-Kommission.

alexander.kestler@bvi.de

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„Große Werke vollbringt man nicht mit Kraft, sondern mit Ausdauer.“

Samuel Johnson
1709-1784


Steuern

Jahressteuergesetz und Grunderwerbsteueränderungsgesetz: Regierung veröffentlicht Entwürfe

Jahressteuergesetz und Grunderwerbsteueränderungsgesetz: Regierung veröffentlicht Entwürfe

Die Bundesregierung hat am 31. Juli 2019 den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung...

Die Bundesregierung hat am 31. Juli 2019 den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften („Jahressteuergesetz 2019“) verabschiedet. Im Vergleich zum Referentenentwurf enthält der Regierungsentwurf keine Änderungen des Grunderwerbsteuergesetzes (insbesondere wegen Share-Deals). Die Änderungen des Grunderwerbsteuergesetzes werden in einem eigenständigen Gesetzgebungsverfahren weiterverfolgt. Den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Grunderwerbsteuergesetzes hat die Bundesregierung ebenfalls am 31. Juli 2019 beschlossen.

Mit dem Jahressteuergesetz 2019 wird insbesondere das Investmentsteuergesetz geändert. Der Regierungsentwurf weicht materiell nur an einer Stelle vom Referentenentwurf ab. Die noch im Referentenentwurf vorgesehene Körperschaftsteuerpflicht von inländischen REIT-Dividenden und Gewinnen aus dem Verkauf von Aktien inländischer REITs ist – entsprechend unserer Forderung – im Regierungsentwurf nicht mehr enthalten. Ansonsten weicht der Regierungsentwurf nur redaktionell vom Referentenentwurf ab. Der Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Grunderwerbsteuergesetzes entspricht inhaltlich den im Referentenentwurf des Jahressteuergesetzes 2019 vorgesehenen Änderungen des Grunderwerbsteuergesetzes.

Wir werden beide Regierungsentwürfe im Ausschuss Steuern und Bilanzen erörtern.

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Richter zur Finanztransaktionssteuer: Politischer Deal auf Kosten der Sparer

Richter zur Finanztransaktionssteuer: Politischer Deal auf Kosten der Sparer

Thomas Richter erläutert in einem Standpunkt in der FAZ vom 7. August 2019, dass die EU-weite Einführung einer Finanztransaktionssteuer schon 2013 am...

Thomas Richter erläutert in einem Standpunkt in der FAZ vom 7. August 2019, dass die EU-weite Einführung einer Finanztransaktionssteuer schon 2013 am Widerstand der Mehrheit der Mitgliedstaaten, die sich mit dem zu erwartenden Standortnachteil nicht selbst ein Bein stellen wollten, scheiterte. Die weniger von Pragmatismus als von Ideologie bestimmte Minderheit habe weiter gemacht und nutze das EU-Recht für eine „Verstärkte Zusammenarbeit“. Die kleineren Staaten seien eher lustlos bei der Sache gewesen und hätten immer wieder bei der Stange gehalten werden müssen, sonst wäre diese Zusammenarbeit geplatzt. Anscheinend sei der deutsche Finanzminister nun gewillt, diesen Staaten einen Teil der Deutschland zustehenden Einnahmen abzugeben. Steuergelder deutscher Aktiensparer sollen zum Stimmenkauf kleiner EU-Staaten verwendet werden, weil diese sonst Verwaltungskosten, aber kaum Einnahmen aus der Steuer hätten. Und das Ganze nur, um der eigenen Parteibasis einen politischen Erfolg zu bescheren, der in Wahrheit keiner ist. Denn dort glaube man anscheinend immer noch, dass die Banken die Steuer zahlen und nicht die eigenen Wähler. Man könne nur hoffen, dass am Ende doch noch Vernunft einkehre und diese unsinnige Steuer nicht komme.

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Kapitalertragsteuer: BMF verlängert Ausschlussfrist für das Erstattungsverfahren

Mit Schreiben vom 2. August 2019 hat das BMF die Ausschlussfrist für das Erstattungsverfahren nach § 7 Absatz 5 Satz 2 Investmentsteuergesetz (InvStG)...

Mit Schreiben vom 2. August 2019 hat das BMF die Ausschlussfrist für das Erstattungsverfahren nach § 7 Absatz 5 Satz 2 Investmentsteuergesetz (InvStG) verlängert. Danach müssten Kapitalverwaltungsgesellschaften gegenüber Verwahrstellen für steuerbegünstigte Anleger eine Kapitalertragsteuererstattung innerhalb von 18 Monaten nach Zufluss deutscher Dividenden geltend machen. Voraussetzung hierfür ist, dass die steuerbegünstigten Anleger den Kapitalverwaltungsgesellschaften insbesondere Investmentanteil-Bestandsnachweise vorgelegt haben. Letztere konnten einige depotführende Stellen aufgrund von Anlaufschwierigkeiten nicht rechtzeitig zur Verfügung stellen. Deshalb verlängert das BMF mit diesem Schreiben einmalig die Frist für dieses Erstattungsverfahren für Kapitalerträge, die vor dem 1. Juli 2018 zugeflossen sind, bis zum 31. Dezember 2019.

Zusätzlich hat das BMF nunmehr das amtliche Muster eines Erstattungsantrags für das Erstattungsverfahren nach § 11 InvStG veröffentlicht (Formular unter www.formulare-bfinv.de  / Formularcenter / Unternehmen / Investmentsteuer / ab 2018 andere / Antrag auf Erstattung der Abzugsteuern auf Kapitalerträge nach § 11 InvStG).

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Abbau des Solidaritätszuschlags soll keinen Umsetzungsaufwand nach sich ziehen

Das BMF hat einen Referentenentwurf eines Gesetzes zur Rückführung des Solidaritätszuschlags erstellt. Mit dem Gesetz wird der im Koalitionsvertrag vereinbarte...

Das BMF hat einen Referentenentwurf eines Gesetzes zur Rückführung des Solidaritätszuschlags erstellt. Mit dem Gesetz wird der im Koalitionsvertrag vereinbarte Abbau des Solidaritätszuschlags umgesetzt. Hieraus ergeben sich keine Auswirkungen auf den Solidaritätszuschlag, der auf Kapitalerträge zusätzlich zum Kapitalertragsteuerabzug zu erheben ist. Daher ist für Entrichtungspflichtige aufgrund dieses Gesetzgebungsverfahrens insoweit kein Umsetzungsaufwand zu erwarten.

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BMF hat Schreiben zum Investmentanteil-Bestandsnachweis aktualisiert

Das BMF hat ein geändertes BMF-Schreiben zum Investmentanteil-Bestandsnachweis veröffentlicht. Es enthält im Vergleich zur Fassung vom 28. September 2018...

Das BMF hat ein geändertes BMF-Schreiben zum Investmentanteil-Bestandsnachweis veröffentlicht. Es enthält im Vergleich zur Fassung vom 28. September 2018 insbesondere neue Aussagen zu treuhänderisch gehaltenen Investmentanteilen. Das neue Schreiben ist erstmals für Bescheinigungen anzuwenden, die nach dem 7. August 2019 ausgestellt werden.

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Grunderwerbsteuer: Broschüre zeigt internationalen Vergleich

Das Institut Finanzen und Steuern hat - vor dem Hintergrund der anstehenden Verschärfung des Grunderwerbsteuergesetzes - eine Broschüre  „Grunderwerbsteuer -...

Das Institut Finanzen und Steuern hat - vor dem Hintergrund der anstehenden Verschärfung des Grunderwerbsteuergesetzes - eine Broschüre  „Grunderwerbsteuer - ein internationaler Vergleich zwischen Deutschland, USA und EU-Staaten“ herausgegeben. Sie ist insbesondere für Anbieter offener Immobilienfonds interessant.

Der Vergleich zeigt zum einen, dass die deutschen Steuersätze mit in der Spitze 6,5 Prozent gegenüber den international häufig anzutreffenden 3 Prozent relativ hoch liegen. Fast jedes zweite Land sieht außerdem reduzierte Steuersätze vor. Nur 36 Prozent der untersuchten Länder erfassen „Share Deals“ grunderwerbsteuerlich. Knapp die Hälfte der Länder, in denen Anteilsübertragungen zu einer Grunderwerbsteuer führen können, erfassen dabei allerdings nur Share Deals mit Immobiliengesellschaften, d.h. Gesellschaften, deren Vermögen hauptsächlich aus Grundvermögen besteht.

peter.maier@bvi.de

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Altersvorsorge

BMF: Zeitwertkonten sind auch für Geschäftsführer möglich

BMF: Zeitwertkonten sind auch für Geschäftsführer möglich

Das BMF hat in einem Schreiben klargestellt, dass Vereinbarungen über die Einrichtung von Zeitwertkoten für Arbeitnehmer, die zugleich Organ einer Körperschaft...

Das BMF hat in einem Schreiben klargestellt, dass Vereinbarungen über die Einrichtung von Zeitwertkoten für Arbeitnehmer, die zugleich Organ einer Körperschaft sind, steuerlich anzuerkennen sind, wenn der Arbeitnehmer nicht an der Körperschaft beteiligt ist (z.B. Fremd-Geschäftsführer). Ist der Arbeitnehmer an der Körperschaft beteiligt, beherrscht diese aber nicht, ist zu prüfen, ob eine verdeckte Gewinnausschüttung vorliegt. Sofern keine verdeckte Gewinnausschüttung vorliegt, sind Vereinbarungen über die Einrichtung von Zeitwertkonten steuerlich anzuerkennen. Demgegenüber liegt bei beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführern eine verdeckte Gewinnausschüttung vor, und eine Anerkennung von Vereinbarungen über die Einrichtung von Zeitwertkonten ist in diesen Fällen nicht möglich. Der Bundesfinanzhof hatte zuvor in mehreren Urteilen entschieden, dass Zeitwertkontenvereinbarungen in den genannten Fällen anzuerkennen sind.

elmar.jatzkowski@bvi.de

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Marktinfrastruktur

BVI richtet Praxisforum Cybersicherheit ein

BVI richtet Praxisforum Cybersicherheit ein

Wir wollen den Austausch über Cyberrisiken im neuen „Praxisforum Cybersicherheit“ institutionalisieren. Für das Erkennen und Abwehren von Cyberangriffen ist...

Wir wollen den Austausch über Cyberrisiken im neuen „Praxisforum Cybersicherheit“ institutionalisieren. Für das Erkennen und Abwehren von Cyberangriffen ist eine enge Zusammenarbeit erforderlich, die die gesamte Wertschöpfungskette im Asset Management abbildet. Im BVI-Arbeitskreis Informationssicherheit haben wir bereits die Aufgaben und Ziele zusammengefasst, anhand derer wir das Forum einrichten und die Kommunikation mit Dritten auf diese Ziele ausrichten wollen. Das Praxisforum Cybersicherheit soll allen Fondsgesellschaften und den an den Schnittstellen im Asset Management beteiligten Unternehmen Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch geben. Dies bedingt in einem ersten Schritt die Einbindung der Verwahrstellen. Wir stimmen die Initiative daher parallel im „Praxisforum Depotbanken“ ab. Das neue Praxisforum soll einen festen Teilnehmerkreis haben, der zunächst aus den Verantwortlichen für den Bereich Informationssicherheit (z.B. Informationssicherheitsbeauftragter) bei Fondsgesellschaften und Verwahrstellen bestehen soll. Die KVG-interne Diskussion erfolgt weiterhin im BVI-Arbeitskreis Informationssicherheit. Die konstituierende Sitzung des neuen Praxisforums ist am 16. Oktober 2019. Sie soll die Diskussion fördern, zu welchen Themen Bedarf für einen Austausch in der Wertschöpfungskette besteht, um dann gegebenenfalls gemeinsame Standards und Empfehlungen über Workshops zu entwickeln bzw. die weiteren Ziele des Forums umzusetzen. Hierzu sollen Vertreter der Aufsicht sowie Praktiker aus den Fondsgesellschaften und Verwahrstellen in die Themen einleiten.

peggy.steffen@bvi.de

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EMIR: EFAMA veröffentlicht Leitlinien zur Clearingpflicht für Investmentvermögen

EMIR: EFAMA veröffentlicht Leitlinien zur Clearingpflicht für Investmentvermögen

Die EFAMA hat im Rahmen der überarbeiteten EMIR-Verordnung (EMIR-Refit) Leitlinien zur Einführung der Clearingpflicht für Investmentvermögen über zentrale...

Die EFAMA hat im Rahmen der überarbeiteten EMIR-Verordnung (EMIR-Refit) Leitlinien zur Einführung der Clearingpflicht für Investmentvermögen über zentrale Gegenparteien veröffentlicht. Der vom BVI geleitete EFAMA-Ausschuss „Trading, Trade Reporting and Market Infrastructures“ hat die Leitlinien erarbeitet. Sie geben auch einen Überblick über die neuen Anforderungen.

felix.ertl@bvi.de

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Zinsbenchmark-Reform: Rechtliche Empfehlungen zur Umstellung von EONIA auf ESTR sind final

Die von den europäischen Aufsichtsbehörden (u.a. ESMA) und der EZB eingesetzte Arbeitsgruppe der Finanzindustrie zur Überarbeitung der Zinsbenchmarks hat für...

Die von den europäischen Aufsichtsbehörden (u.a. ESMA) und der EZB eingesetzte Arbeitsgruppe der Finanzindustrie zur Überarbeitung der Zinsbenchmarks hat für den Übergangszeitraum zur Umstellung von dem EONIA (Euro OverNight Index Average) auf den neuen Referenzzinssatz ESTR (Euro Short Term Rate) ihre finalen rechtlichen Empfehlungen veröffentlicht. Die Arbeitsgruppe empfiehlt zudem, dass die Finanzmarktteilnehmer ab dem 2. Oktober 2019 keine neuen Verträge auf Basis des EONIA abschließen sollten, die über den 31. Dezember 2021 hinausgehen. Die EZB wird den neuen Zinssatz ESTR ab dem 2. Oktober 2019 um 8 Uhr für jeden „Target2-Geschäftstag“ veröffentlichen. Die für den EONIA zuständige Organisation EMMI hat mitgeteilt, dass der überarbeitete Zinssatz (EONIA = ESTR + Spread) in der Übergangszeit ab dem 2. Oktober 2019 um 9:15 Uhr für jeden Target2-Geschäftstag zur Verfügung gestellt wird. Zur Umstellung auf die ESTR werden wir am 18. September 2019 ein BVI-Seminar anbieten (Online-Anmeldung).

felix.ertl@bvi.de

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Veranstaltungen

BVI-Termine und BVI-Veranstaltungen

Informieren Sie sich hier über anstehende Termine der BVI-Ausschüsse, Arbeitskreise, Seminare und Veranstaltungen.

BVI-Termine

20.8.2019

Arbeitskreis Geldwäscheprävention

Seminare und Veranstaltungen

Level

21.8.2019

Investmentfonds an einem Tag

Anmeldung und Info

22.8.2019

Facts, Funds and Food
Simmons & Simmons: Transfer von Fondsanteilen auf der Blockchain – Rechtliche Möglichkeiten

Anmeldung und Info

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4.9.2019

Webinar: Awareness Cybersicherheit

Anmeldung und Info

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9.9.2019

BVI kompakt

Anmeldung und Info

10.9.2019

Facts, Funds and Food
DTCC: CSDR Post-Trade Forum

Anmeldung und Info

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11.9.2019

Vertriebstag

Anmeldung und Info

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17.9.2019

Risikomanagementtag

Anmeldung und Info

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18.9.2019

Reform der Zinsbenchmarks für Eonia und Euribor: Was müssen Asset Manager beachten?

Anmeldung und Info

■ ■

24.9.2019

BVI Asset Management Konferenz

Anmeldung und Info

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■              für Teilnehmer ohne Kenntnisse

■ ■           für Teilnehmer mit Vorkenntnissen

■ ■ ■        für Teilnehmer mit speziellen Fachkenntnissen


Die BVI-Veranstaltungen auf einen Blick finden sie hier. Weitere Seminare finden bei uns im Internet.

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Kurz notiert

BVI Asset Management Konferenz u.a. mit Sigmar Gabriel, Markus Ferber und Thomas Sattelberger

Das Programm der BVI Asset Management Konferenz am 24. September 2019 steht fest. Eröffnen wird die Konferenz Sigmar Gabriel (Bundesminister und Vizekanzler...

Das Programm der BVI Asset Management Konferenz am 24. September 2019 steht fest. Eröffnen wird die Konferenz Sigmar Gabriel (Bundesminister und Vizekanzler a.D.). Als weitere Referenten konnten wir Markus Ferber (Mitglied des EU-Parlaments), Thomas Sattelberger (Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten für Forschung und Innovation) und Nathan Fabian, zuständiger Berichterstatter der EU-Taxonomie-Expertengruppe, gewinnen.

                                      
Sigmar Gabriel                  Markus Ferber                 Thomas Sattelberger               Nathan Fabian

Folgende Themen erwarten Sie: Was sollte nach der EU-Wahl auf der Agenda von EU-Gesetzgebern und Parlamentariern stehen? Wie geht es weiter in Sachen Nachhaltigkeit in Europa und welche Chancen eröffnet Fonds die künstliche Intelligenz? Hier können Sie sich online anmelden. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetseite der AMK. Wir danken den Hauptsponsoren der Konferenz Deloitte, Fact, IDS, KPMG und State Street für die Unterstützung der Konferenz.

gabriele.wetzel@bvi.de

+49 69 15 40 90 298

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BVI-Förderung zahlt sich aus: Über 18.000 Studenten am Investment-Lehrstuhl ausgebildet

Seit dem Start des Investment-Lehrstuhls im Jahr 2000 haben Prof. Raimond Maurer und sein Team über 18.000 Studenten an der Goethe-Universität ausgebildet und...

Seit dem Start des Investment-Lehrstuhls im Jahr 2000 haben Prof. Raimond Maurer und sein Team über 18.000 Studenten an der Goethe-Universität ausgebildet und geprüft. Damit hat der vom BVI geförderte Lehrstuhl für Investment, Portfolio Management und Alterssicherung kontinuierlich für qualifizierten Nachwuchs für die Fondsbranche gesorgt.

Der Jahresbericht 2018 zeigt, dass die Forschungsprojekte des Lehrstuhls auch zu zahlreichen Aufsätzen in renommierten Fachzeitschriften sowie zu über 170 Berichterstattungen in den Medien führten. Neben der klassischen deutschen Presse und dem Fernsehen zählen dazu auch internationale Medien wie das Wallstreet Journal, Time, Business Week und Forbes Magazin.

wolfgang.raab@bvi.de

+49 69 15 40 90 228

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Ihr nächster Newsletter erscheint am: 2.9.2019

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