Deutscher Fondsverband

Liebe Leserinnen und Leser,

der Wissenschaftliche Beirat des Wirtschaftsministeriums hat diese Woche eine schonungslose Berechnung veröffentlicht: Ohne Reformen droht eine drastische Erhöhung der Steuerzuschüsse in die gesetzliche Rente auf über 60 Prozent des Bundeshaushalts im Jahr 2060. Die Erkenntnis ist nicht neu. Es ist die Folge des demographischen Wandels und der teuren Wahlgeschenke der letzten Legislaturperioden. Einen Ausweg sieht der Beirat in Anpassungen des Renteneintrittsalters, -niveaus oder -beitrags, allesamt unpopuläre Maßnahmen. Die empörten Reaktionen der Politiker folgten prompt. Doch den Wissenschaftlern die Expertise abzusprechen und die Probleme der gesetzlichen Rente kleinzureden oder gar zu leugnen, hilft nicht. An einer Reform der Altersvorsorge führt kein Weg vorbei, das sollte inzwischen jedem klar sein. Die Wissenschaft liefert eine Steilvorlage für eine ehrliche Debatte, die wegen des Wahlkampfs aber nicht geführt wird.

Es braucht ein Gesamtkonzept, um das deutsche Altersvorsorgesystem vor dem Abgrund zu bewahren. Denn selbst die Anhebung des Renteneintrittsalters würde nicht ausreichen. Nachhaltiger wäre es, die gesetzliche Rente durch eine kapitalgedeckte Komponente zu ergänzen. Damit würden zusätzliche Ertragschancen des Kapitalmarktes genutzt und die Steuerzahler entlastet. Auch die private Altersvorsorge muss dringend reformiert werden. Flexible Garantien müssen im Niedrigzinsumfeld Bestandteil der geförderten Altersvorsorge sein. Radikale Vereinfachungen sind notwendig. Unsere Vorschläge liegen längst auf dem Tisch. Es ist auch höchste Zeit, dass der Sparer-Pauschbetrag von 801 auf mindestens 1.000 Euro erhöht und an die künftige Inflation und Lohnentwicklung gekoppelt wird. Sparer sollten nicht aufgebrauchte Pauschbeträge auch jährlich mitnehmen und ansammeln können. Das wären starke Anreize für die Kleinsparer, mehr und besser fürs Alter vorzusorgen.

Ob die Politik es mit der Sanierung der Altersvorsorge ernst meint oder es bei teuren Wahlgeschenken à la Mütterrente bleibt, wird die nächste Legislaturperiode zeigen. Wir fordern endlich Taten!

Beste Grüße

 

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Statistik und Research

BVI-Studie: Taxonomie allein ist kein Maßstab für Nachhaltigkeit von Fonds

BVI-Studie: Taxonomie allein ist kein Maßstab für Nachhaltigkeit von Fonds

Fonds, die marktübliche ESG-Anlagestrategien und Mindestausschlüsse anwenden, erreichen selbst dann bessere Nachhaltigkeitswerte als nicht nachhaltige...

Fonds, die marktübliche ESG-Anlagestrategien und Mindestausschlüsse anwenden, erreichen selbst dann bessere Nachhaltigkeitswerte als nicht nachhaltige Vergleichsportfolios, wenn der Anteil der taxonomiekonformen Aktivitäten im Fondsportfolio gering ist (vgl. Pressemitteilung deutsch/englisch). Der Taxonomie-Anteil ist deshalb kein alleiniger Maßstab für die Nachhaltigkeit eines Fonds. Zu diesem Ergebnis kommt eine BVI-Analyse auf Basis einer Portfolio-Simulation. Demnach wird die Taxonomie-Quote selbst in nachhaltigen Fonds im Sinne der EU-Offenlegungsverordnung vorerst nur im einstelligen Prozentbereich liegen, sofern das Portfolio ausreichend diversifiziert sein soll. Grund dafür ist, dass die Taxonomie noch am Anfang steht. Bisher sind erst für zwei der insgesamt sechs Umweltziele der Taxonomie entsprechende nachhaltige Aktivitäten und technische Kriterien definiert. Auch die geplanten sozialen Nachhaltigkeitsziele fehlen noch. Voraussetzung für höhere Taxonomie-Anteile in den nachhaltigen Fondsportfolien ist daher die Weiterentwicklung der technischen Kriterien der Taxonomie. Eine weitere Ursache für geringe Taxonomie-Anteile im Musterportfolio könnte laut der Analyse die eingeschränkte Verfügbarkeit von ESG-Daten der Unternehmen sein. Die Studie finden Sie hier.

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Die Strukturen im Fondsvertrieb haben sich durch Corona nicht wesentlich verändert

Die Strukturen im Fondsvertrieb haben sich durch Corona nicht wesentlich verändert

Trotz der Corona-Krise haben sich die Strukturen im deutschen Fondsvertrieb im Jahr 2020 nur unwesentlich verändert. Für geschätzt 70 bis 80 Prozent des...

Trotz der Corona-Krise haben sich die Strukturen im deutschen Fondsvertrieb im Jahr 2020 nur unwesentlich verändert. Für geschätzt 70 bis 80 Prozent des Fondsabsatzes an private Sparer zeichneten klassische Filialbanken verantwortlich, was in etwa den Werten der Vorjahre entspricht. Zwar sind exakte Daten schwierig zu ermitteln, Definitionen unterscheiden sich und nicht alle Anbieter veröffentlichen Absatzzahlen – aber ein grobes Bild ist möglich. Danach entfiel im vergangenen Jahr mehr als ein Drittel des Netto-Absatzes von Fonds auf Sparkassen, ein knappes Viertel auf den genossenschaftlichen Bankensektor (angenähert durch den Netto-Absatz von Union Investment) und jeweils ein mittlerer einstelliger Prozentsatz auf Deutsche Bank, DVAG und freie Vermittler. Das verbleibende Viertel lässt sich nicht genau aufschlüsseln, für einen Großteil dürften aber die übrigen Privatbanken (u. a. Commerzbank und HypoVereinsbank) stehen. Das ist beachtlich, da die vorübergehend geschlossenen Filialen und Kontaktbeschränkungen den persönlichen Austausch zwischen Anlegern und Finanzberatern erschwert haben. Außerdem haben Onlineplattformen wie die „Smartbroker“ die Gebühren für Börsenorders weiter unter Druck gesetzt, sodass Transaktionskosten für Einzeltitel und börsengehandelte Fonds gesunken sind.

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22 Prozent des in Europa aufgelegten Fondsvermögens werden in Drittländern gehalten

Investmentfonds, die in Europa aufgelegt wurden, sind auch in Drittländern eine beliebte Anlageform. Ende 2020 hielten nicht-europäische Investoren Fondsanteile...

Investmentfonds, die in Europa aufgelegt wurden, sind auch in Drittländern eine beliebte Anlageform. Ende 2020 hielten nicht-europäische Investoren Fondsanteile im Wert von 3,9 Billionen Euro. Das ist eine Steigerung von rund einer Billion Euro in nur zwei Jahren. Damit entfallen inzwischen 22 Prozent des Gesamtvermögens europäischer Fonds auf nicht-europäische Anleger. Im Domizilland selbst verbleibt gut die Hälfte der Fondsanteile, das verbleibende Viertel wird in anderen europäischen Ländern gehalten. Vor allem im OGAW-Rechtsrahmen in Luxemburg oder Irland aufgelegte Fonds werden überdurchschnittlich häufig in Drittländer exportiert. Nach Zahlen der Unternehmensberatung PwC sind die wichtigsten außereuropäischen Absatzmärkte – gemessen an der Zahl der Vertriebszulassungen – Singapur, Hongkong und Chile.

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BaFin-Studie: PRIIPs schränkt Privatanleger-Zugang zu Unternehmensanleihen ein

Seit Anfang 2018 geht das Handelsvolumen von Privatanlegern in Unternehmensanleihen stark zurück. Das stellt die BaFin in einer aktuellen Untersuchung fest. Im...

Seit Anfang 2018 geht das Handelsvolumen von Privatanlegern in Unternehmensanleihen stark zurück. Das stellt die BaFin in einer aktuellen Untersuchung fest. Im Jahr 2018 fiel das Volumen der Käufe um über 40 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro und pendelte sich danach auf diesem niedrigen Niveau ein. Bei den Verkäufen betrug das Minus fast 60 Prozent. Eine wesentliche Ursache für den Einbruch sehen die Autoren im Inkrafttreten der PRIIPs-Verordnung zum 1. Januar 2018. Seitdem gelten Unternehmensanleihen oft als verpackte Anlageprodukte und können nur mit einem Basisinformationsblatt von Kleinanlegern gekauft werden. Viele Unternehmen scheuen aber die zusätzlichen Kosten und mögliche Haftungsrisiken oder sind schlicht nicht auf den europäischen Markt für Privatanleger angewiesen. Für eine diversifizierte Anlage in Unternehmensanleihen bieten sich seitdem vor allem Fonds an.

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Recht

BVI fordert erneut ein abgestuftes Inkrafttreten der Berichtspflichten nach der EU-Taxonomie

BVI fordert erneut ein abgestuftes Inkrafttreten der Berichtspflichten nach der EU-Taxonomie

Fondsgesellschaften und andere Finanzmarktteilnehmer können erst ein Jahr nach der Einführung der Berichtspflichten für Zielunternehmen über den Anteil...

Fondsgesellschaften und andere Finanzmarktteilnehmer können erst ein Jahr nach der Einführung der Berichtspflichten für Zielunternehmen über den Anteil Taxonomie-konformer Investitionen in ihren Portfolien berichten. Dies machen wir erneut in einer Stellungnahme an die EU-Kommission deutlich. Ohne ein abgestuftes Inkrafttreten der Berichtspflichten erst für Unternehmen der Realwirtschaft, dann für den Finanzsektor werden Fondsgesellschaften Anfang 2023 nach wie vor keine Datengrundlage haben, um den Anteil ökologisch nachhaltiger Investitionen zu bestimmen. Dies würde erst recht gelten, wenn die EU-Kommission wie geplant den Rückgriff auf geschätzte Daten untersagen sollte. Wir kritisieren zudem die Einengung der Taxonomie-Quoten ausschließlich auf berichtspflichtige Unternehmen mit Sitz in der EU sowie die vielfachen Inkonsistenzen der Berechnungsansätze mit den bisherigen Vorschlägen zur Berichterstattung nach der EU-Taxonomie auf Produktebene. Letztere werden parallel von den europäischen Behörden erarbeitet (vgl. Newsletter 8/2021).

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EU-Parlament fordert Maßnahmen gegen Marktdatenoligopole und greift BVI-Vorschläge auf

EU-Parlament fordert Maßnahmen gegen Marktdatenoligopole und greift BVI-Vorschläge auf

Das EU-Parlament spricht im Bericht (vgl. Randziffer 54) zur Wettbewerbspolitik auch den eingeschränkten Wettbewerb zwischen den Finanzmarktdatenanbietern (z....

Das EU-Parlament spricht im Bericht (vgl. Randziffer 54) zur Wettbewerbspolitik auch den eingeschränkten Wettbewerb zwischen den Finanzmarktdatenanbietern (z. B. Börsen, Ratingagenturen und Indexanbieter) an. Es fordert die EU-Kommission auf, die Lage zu analysieren und den Wettbewerb wiederherzustellen, Preistransparenz zu schaffen und wettbewerbswidrige Praktiken abzustellen.

Damit nimmt das Parlament die BVI-Finanzmarktdatenforderungen auf, dass alle ESG- und Finanzmarkt-Datenanbieter sowie Datenvendoren Preislisten veröffentlichen und standardisierte – mit dem Markt abgestimmte – Lizenzbedingungen verwenden sollen. Weiterhin sind die Herstellungskosten für Marktdaten offenzulegen und Anbieter sollen einer herstellungskostenbasierten Preisregulierung analog den für Börsen geltenden MIFIR-Vorschriften unterliegen. Daneben soll die öffentliche Hand alle Daten, die im regulatorischen Meldewesen verwendet werden, in kostenfreien oder kostengünstigen Datenbanken bereitstellen (z. B. ESMA-Plattform für Ratingdaten, geplantes „European Consolidated Tape“ für Börsenpreise).

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rudolf.siebel@bvi.de

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VAG-Meldewesen: BaFin startet Konsultation zur Anpassung der Sammelverfügungen

Die BaFin hat eine öffentliche Konsultation zur Überarbeitung der Sammelverfügungen für die Berichtspflichten von Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds mit...

Die BaFin hat eine öffentliche Konsultation zur Überarbeitung der Sammelverfügungen für die Berichtspflichten von Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds mit Frist bis zum 15. Juni 2021 gestartet. Die Anlage „Fonds“ müssen die Versicherungsgesellschaften weiterhin jährlich bei der BaFin einreichen. Die Werte zu den Anlagen in Investmentvermögen in der Nachweisung 670 sind unabhängig von einer Einreichung der Anlage „Fonds“ vierteljährlich zu aktualisieren. Daher werden die KVGs weiterhin grundsätzlich an dem derzeit etablierten Melderhythmus (z. B. Monats- bzw. Quartalsmeldung) an die Versicherungsgesellschaften festhalten. Die Nachweisungen 670, 671, und 660 sowie die Anlagen „Streuung“ und „Fonds“ sind erstmalig für den Stichtag 31. Dezember 2021 einzureichen. Wir werden im Arbeitskreis VAG-Fondsreporting die Überarbeitung der BVI-Datenblätter besprechen.

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felix.ertl@bvi.de

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IOSCO veröffentlicht Umfragen zu „Leveraged Loans“ und „Collateralized Loan Obligations“

Derzeit führt die IOSCO Branchenumfragen zu Verhaltensrisiken bei „Leveraged Loans“ (LL) und „Collateralized Loan Obligations“ (CLO) durch. Die IOSCO will damit...

Derzeit führt die IOSCO Branchenumfragen zu Verhaltensrisiken bei „Leveraged Loans“ (LL) und „Collateralized Loan Obligations“ (CLO) durch. Die IOSCO will damit ihr Verständnis der LL- und CLO-Märkte verbessern und ermitteln, wo potenzielle Interessenkonflikte und falsche Anreize entlang der Wertschöpfungskette bestehen. Sie können an den Umfragen bis zum 30. Juni 2021 teilnehmen.

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BaFin hat redaktionelle Änderung in der Börsenliste

Die BaFin hat eine redaktionelle Änderung der „Liste der zugelassenen Börsen und anderen organisierten Märkte gemäß § 193 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und Nr. 4 KAGB“...

Die BaFin hat eine redaktionelle Änderung der „Liste der zugelassenen Börsen und anderen organisierten Märkte gemäß § 193 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und Nr. 4 KAGB“ vorgenommen. Die Änderung bezieht sich auf die Bezeichnung des organisierten Marktes in Kanada (vgl. Ziffer III.).

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tim.kreutzmann@bvi.de

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Whistleblower-Gesetz in Deutschland ist vorerst geplatzt

Hinweisgeber, die Missstände in Unternehmen aufdecken, müssen in Deutschland weiter auf besonderen Schutz warten. Zwar garantieren EU-Regeln Hinweisgebern...

Hinweisgeber, die Missstände in Unternehmen aufdecken, müssen in Deutschland weiter auf besonderen Schutz warten. Zwar garantieren EU-Regeln Hinweisgebern („Whistleblowern“) einheitliche Standards für ihren Schutz, und das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat einen Entwurf („Hinweisgeberschutzgesetz“) zur Umsetzung der EU-Whistleblowing-Richtlinie vorgelegt. Aber die Gespräche der Regierungsparteien zu einer Reform sind vorerst gescheitert. Hintergrund ist, dass die von Deutschland umzusetzende EU-Richtlinie darauf beschränkt ist, Whistleblower zu schützen, die auf Verstöße gegen geltende europäische Gesetze hinweisen. Das BMJV hat daher in seinem Entwurf vorgesehen, dass das Hinweisschutzgesetz auf Straftaten nach deutschem Recht ausgeweitet wird – ein Schritt, der auch in vielen EU-Mitgliedstaaten angestrebt wird. Ein Beispiel: Verstößt ein Unternehmen gegen den EU-Datenschutz, erhalten Hinweisgeber umfassenden Schutz. Deckt ein Hinweisgeber jedoch umfassenden Betrug in Deutschland auf – wie etwa im Fall Wirecard – würde er nach EU-Recht nicht geschützt. Diese Lücke schließt der deutsche Gesetzesentwurf. Die CDU kritisiert, dass der vorliegende Entwurf ohne Notwendigkeit über die Vorgaben aus Brüssel hinausgeht. Sollte die SPD weiterhin an einer umfassenderen Regelung festhalten, wird der Entwurf wohl kaum ins Kabinett kommen.

Die EU-Vorschriften verpflichten öffentliche und private Organisationen sowie Behörden dazu, sichere Kanäle für die Meldung von Missständen einzurichten, sodass Hinweisgeber Verstöße möglichst gefahrlos melden können. Die Mitgliedstaaten haben für die Umsetzung der EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern in nationales Recht zwei Jahre Zeit, also bis zum 17. Dezember 2021. Sollte die Umsetzungsfrist ablaufen, ohne dass ein entsprechendes Gesetz vorliegt, könnten sich Beschäftigte auch direkt auf die EU-Richtlinie berufen.

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alexander.kestler@bvi.de

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„Es gibt bereits alle guten Vorsätze, wir brauchen sie nur noch anzuwenden.“

Blaise Pascal (1623-1662)


Steuern

BMF erleichtert deutschen Fonds das Erstattungsverfahren an steuerbefreite Anleger

BMF erleichtert deutschen Fonds das Erstattungsverfahren an steuerbefreite Anleger

Das BMF hat am 1. Juni 2021 eine Nichtbeanstandungsregelung zur Anwendung des § 7 Absatz 5 InvStG („Erhebung der Kapitalertragsteuer gegenüber Investmentfonds“,...

Das BMF hat am 1. Juni 2021 eine Nichtbeanstandungsregelung zur Anwendung des § 7 Absatz 5 InvStG („Erhebung der Kapitalertragsteuer gegenüber Investmentfonds“, Fassung des Gesetzes zur Modernisierung der Entlastung von Abzugsteuern) und der Bescheinigung der Kapitalertragsteuer (Abzugsteuerentlastungsmodernisierungsgesetz) veröffentlicht. Hiernach werden für das Erstattungsverfahren über den Entrichtungspflichtigen aufgrund steuerbefreiter Anleger (§ 7 Absatz 5 Satz 2 InvStG) bei unbeschränkt körperschaftsteuerpflichtigen Investmentfonds grundsätzlich keine neuen Statusbescheinigungen benötigt. Vielmehr können Fondsgesellschaften dieses Erstattungsverfahren mit den bereits erteilten noch gültigen Statusbescheinigungen durchführen.

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bastian.hammer@bvi.de

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Finanzministerium veröffentlicht Entwurf eines BMF-Schreibens

Finanzministerium veröffentlicht Entwurf eines BMF-Schreibens

Das Bundesfinanzministerium hat am 17. Mai 2021 einen überarbeiteten Entwurf eines BMF-Schreibens zu den folgenden Paragrafen des Investmentsteuergesetzes...

Das Bundesfinanzministerium hat am 17. Mai 2021 einen überarbeiteten Entwurf eines BMF-Schreibens zu den folgenden Paragrafen des Investmentsteuergesetzes veröffentlicht:

  • § 34 InvStG: Spezial-Investmenterträge
  • § 38 InvStG: Vereinnahmung und Verausgabung
  • § 39 InvStG: Werbungskosten, Abzug der Direktkosten
  • § 42 InvStG: Steuerbefreiung von Beteiligungseinkünften und inländischen Immobilienerträgen

Der Entwurf enthält keine Überraschungen. Derzeit läuft die finale Abstimmung zwischen Bund und Ländern.

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bastian.hammer@bvi.de

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BMF ergänzt Schreiben zur Abgeltungsteuer

Das BMF hat am 3. Juni 2021 eine Ergänzung seines Schreibens zu Einzelfragen zur Abgeltungsteuer vom 18. Januar 2016 veröffentlicht. Die Ergänzungen beziehen...

Das BMF hat am 3. Juni 2021 eine Ergänzung seines Schreibens zu Einzelfragen zur Abgeltungsteuer vom 18. Januar 2016 veröffentlicht. Die Ergänzungen beziehen sich insbesondere auf die durch das Jahressteuergesetz 2019 eingeführten Vorgaben zur Verlustverrechnung. Darüber hinaus legt die Finanzverwaltung fest, dass bei ausländischen Investmenterträgen für die Berechnung des anrechenbaren Höchstbetrags der nach Berücksichtigung der Teilfreistellung nach § 20 InvStG verbleibende steuerpflichtige Investmentertrag maßgebend ist.

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bastian.hammer@bvi.de

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Bundesfinanzhof urteilt zum Vorsteuerabzug bei Immobilien-Sondervermögen

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat ein bedeutsames Urteil zur Berechtigung zum Vorsteuerabzug bei der Verwaltung von Immobilien-Sondervermögen gefällt. Demnach ist...

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat ein bedeutsames Urteil zur Berechtigung zum Vorsteuerabzug bei der Verwaltung von Immobilien-Sondervermögen gefällt. Demnach ist die für einen Leistungsbezug entrichtete Umsatzsteuer insoweit nicht als Vorsteuer abziehbar, als die hierfür getätigten Ausgaben zu den Kostenelementen von steuerfreien Ausgangsumsätzen gehören, weil sie in deren Preis eingehen. Dies ist der Fall, soweit eine KVG im Rahmen der umsatzsteuerfreien Verwaltung eines Sondervermögens Eingangsleistungen für Rechnung der Gesamtheit der Anleger bei Dritten bezieht, die dafür anfallenden Kosten gemäß den Bedingungen des Investmentvertrags unmittelbar zu Lasten der Anleger aus dem Sondervermögen entnehmen darf und die Kosten zum Entgelt der steuerfreien Verwaltungsleistung an die Gesamtheit der Anleger gehören.

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holger.sedlmaier@bvi.de

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Altersvorsorge

Wissenschaftler: Eigenvorsorge für das Alter fördern statt Finanzierung über Steuereinnahmen

Altersvorsorge: Eigenvorsorge fördern statt Finanzierung über Steuereinnahmen

Fast 30 Prozent des in Deutschland erwirtschafteten Bruttosozialprodukts wird für soziale Sicherungsmaßnahmen ausgegeben. Wesentliche Herausforderung ist die...

Fast 30 Prozent des in Deutschland erwirtschafteten Bruttosozialprodukts wird für soziale Sicherungsmaßnahmen ausgegeben. Wesentliche Herausforderung ist die Finanzierung der gesetzlichen Renten- und Pflegeversicherung in Zeiten des demographischen Wandels. Aufgrund der geringen Geburtenrate und steigenden Lebenserwartung werden Beiträge und Steuerzuschüsse steigen, das Leistungsniveau sinken oder das abschlagsfreie Renteneintrittsalter steigen.

In einer sozialen Marktwirtschaft sind zwar staatlich organisierte Sicherungssysteme ein zentraler Pfeiler, um Armut in der Bevölkerung zu vermeiden und vor allem für Arbeitnehmer und deren Familien die Absicherung der finanziellen Konsequenzen zentraler Lebensrisiken (Alter, Arbeitslosigkeit, Krankheit) zu gewährleisten. Aber es ist auch klar, dass die staatlichen Sozialversicherungssysteme aufgrund der hohen Finanzierungskosten keine umfassende Lösung darstellen. Die lohnabhängigen Beiträge machen mittlerweile 40 Prozent des Bruttolohns aus. Darüber hinaus fließen mehr als ein Drittel der Steuereinnahmen in Sozialleistungen. In Zeiten des demographischen Wandels ist damit die Grenze der Belastbarkeit vor allem der jungen Generation erreicht.

Deshalb sollte der Staat die Eigenvorsorge durch geeignete Maßnahmen fördern und nicht durch einen übermäßigen Ausbau staatlicher Sicherungssysteme zurückdrängen. Nur so wird auch (vgl. Erhard 1957) „im sozialen Leben der Nation ein Höchstmaß an Freiheit (…) gewährleistet.“ Zu diesen Ergebnissen kommen Professor Raimond Maurer und Barbara Kaschützke (beide Goethe-Universität) in ihrem Aufsatz „Staatliche Sicherung und Eigenvorsorge in der Sozialen Marktwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland“.

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wolfgag.raab@bvi.de

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Marktinfrastruktur

MiFIR: ESMA legt Leitlinien für Marktdatenkosten vor

MiFIR: ESMA legt Leitlinien für Marktdatenkosten vor

In Ergänzung zu den in der zweiten Jahreshälfte 2021 angekündigten Reformvorschlägen der EU-Kommission zum MiFIR-„Consolidated Tape“ hat die ESMA einen Bericht...

In Ergänzung zu den in der zweiten Jahreshälfte 2021 angekündigten Reformvorschlägen der EU-Kommission zum MiFIR-„Consolidated Tape“ hat die ESMA einen Bericht mit Leitlinien für die Umsetzung der MIFID-Vorschriften für die Bepreisung von Börsenpreisfeeds (Marktdaten) vorgelegt.

Die Leitlinien definieren einheitliche Bedingungen, zu denen Börsen, Preisveröffentlichungsanbieter und Banken („Systematic Internaliser“) Marktdatenlizenzen gemäß den MIFID-Anforderungen (angemessene kaufmännischen Bedingungen) ab dem 1. Januar 2022 anbieten sollen. Zudem sollen die Leitlinien sicherstellen, dass mindestens 15 Minuten zeitverzögerte Börsenpreise kostenfrei allen Marktteilnehmern anzubieten sind. Wir haben zur Konsultation der ESMA-Leitlinien Stellung genommen.

Einen Brokerverbandsvergleich der finalen Leitlinien mit dem Konsultationsentwurf finden Sie hier. Bei erster Durchsicht fällt auf, dass nun auch professionelle Kunden zeitverzögerte Börsendaten in internen Anwendungen kostenfrei nutzen dürfen, z. B. für Bewertungszwecke, im Risikomanagement oder zur Handelsvorbereitung. Eine Datenverwendung als Basis für „Value-added“-Datenprodukte (z. B. Brokerfeeds, Kundenreports) ist weiterhin lizenzpflichtig, wie von den Börsen gewünscht (vgl. Leitlinien 17 und 19, Sektion 5.8). Die ESMA hat leider Tagesendkurse (End of Day, EOD) nicht ausdrücklich unter den zeitverzögerten Daten erfasst und damit einer EoD-Lizenz der Börsen keine ausdrückliche Absage erteilt.

Wir werden die ESMA-Leitlinien nach Erörterung in den Gremien zeitnah mit der EU-Kommission und der ESMA vertiefen und weiterhin bestehende MiFIR-Änderungsbedarfe in unserer Lobbyarbeit berücksichtigen.

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rudolf.siebel@bvi.de

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MiFIR-Reform: Schlagabtausch zwischen Brokerverband AFME und EU-Börsenverband FESE

MiFIR-Reform: Schlagabtausch zwischen Brokerverband AFME und Börsenverband FESE

Für die in der zweiten Jahreshälfte 2021 angekündigten MiFIR-Reformvorschläge der EU-Kommission zur Verbesserung des Wertpapierhandels in der EU hat der...

Für die in der zweiten Jahreshälfte 2021 angekündigten MiFIR-Reformvorschläge der EU-Kommission zur Verbesserung des Wertpapierhandels in der EU hat der Wertpapierhändlerverband AFME eine Studie veröffentlicht. Sie zeigt, dass der Anteil des wirtschaftlich relevanten außerbörslichen Handels (OTC-Geschäfte und „Systematic Internaliser“, (SI) in Europa (EU, Schweiz und Vereinigtes Königreich) im ersten Quartal 2020 lediglich 17 Prozent betrug. Das Wertpapiergeschäft auf zugelassenen Aktienhandelsplätzen (Börsen und „Multilateral Trading Facilities“, MTF)) beträgt folglich 83 Prozent des gesamten Handelsvolumens. Diese Zahlen hat die renommierte Analysefirma OXERA ermittelt und dabei technische Geschäfte, Benchmarkgeschäfte und Transaktionen außerhalb der Börsenzeiten ausgeschlossen. Pikant ist dabei, das OXERA seit vielen Jahren das Analysehaus des Börsenverbandes FESE war. Die AFME betont, dass nach dem OXERA-Bericht der von der ESMA genannte OTC/SI-Handelsanteil von 47 Prozent am Gesamtvolumen durch technische Transaktionen aufgebläht ist und der wirtschaftlichen Bedeutung des Börsengeschäfts nicht gerecht wird. Für die FESE geht die Studie am Thema vorbei. Sie will (vgl. Analyse) eine erhöhte Transparenz, insbesondere im OTC-Geschäft, sowie weitere Beschränkungen der Handelsplätze und des außerbörslichen Handels durch die MIFID-Reform.

Wir haben ebenfalls Bedenken hinsichtlich der starken Fragmentierung des Wertpapiergeschäfts in der EU. Allerdings ist sie auch ein Abbild der Handelsbedürfnisse der verschiedenen Anlegergruppen. Während die Börsen eher den sehr schnellen und kleinteiligen Handel der Hochfrequenzhändler und „Electronic Liquidity Provider“ unterstützen, nutzen die Assetmanager vor allem MTF und SI, um größere Geschäfte und Blockorders mit möglichst geringer Marktpreisveränderung durchführen zu können. Die Börsen sind bisher wenig innovativ, wenn es darum geht, die Bedürfnisse der Fondsmanager mit neuen Transaktionstypen zu unterstützen. So haben die Börsen in der EU – anders als in den USA – bisher kaum Auktionsmechanismen für Großanleger angeboten, die die Ausführung von großen Aufträgen im Orderbuch ermöglichen könnten. Wir stimmen den Börsen zu, dass die Vor- und Nachhandelstransparenz sowie die Datenqualität insbesondere auf Brokerseite im außerbörslichen Handel unbedingt verbessert werden muss, ohne dass die Fähigkeiten der Broker zum Risikohandel und „Market Making“ unzumutbar eingeschränkt werden.

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MiFIR: Weltbörsenverband legt Position zu Marktdatenkosten vor

Der Weltbörsenverband WFE hat in einem Bericht „Not what, but who” die verschiedenen Gruppen von Börsendatennutzern und die von diesen genutzten Datenprodukte...

Der Weltbörsenverband WFE hat in einem Bericht „Not what, but who” die verschiedenen Gruppen von Börsendatennutzern und die von diesen genutzten Datenprodukte identifiziert und beschrieben. Vor dem Hintergrund der Marktdatenkonsultation der IOSCO im Jahr 2020, an der wir teilgenommen haben (vgl. Newsletter 20/2020 und Mitteilung 9/2021 an den Arbeitskreis Benchmark und Marktdatenversorgung) wollen die Börsen eine globale Regulierung von Marktdatenlizenzen verhindern. Deren Position beruht auf der Annahme, dass Handelsausführung und Daten komplementäre Produkte sind, die untrennbar verbunden sind. Ohne den regulierten Börsenhandel gibt es keine verlässliche Preisbildung und Preisveröffentlichung. Der BVI geht hingegen davon aus, dass Börsenpreisdaten ein klar vom Börsenhandel abgrenzbares und damit auch separat zu bepreisendes Produkt sind. Die Kosten der Handelssysteme der Börsen sind daher für die Preisfestsetzung von Marktdaten außer Betracht zu lassen. Weiterhin geht die WFE davon aus, dass die verschiedenen Nutzergruppen von Börsenpreisen Lizenzbedingungen erhalten, die deren Handelsmodelle und den „Orderflow“ unterstützen und erhalten. Börsen ermöglichen mit ihren automatisierten Preisfeeds („Non-display“-Lizenzen) die auf Schnelligkeit beruhenden Geschäftsmodelle vieler Marktteilnehmer. Die Börsen wollen daher an dem durch Handel generierten Mehrwert der Broker beteiligt werden. Der BVI ist demgegenüber der Auffassung, dass jedenfalls in der EU die Börsen durch die MiFIR auf eine im wesentlichen herstellungskostenbasierte Bepreisung aller Börsendaten verpflichtet sind und die Mehrwertschaffung durch die Broker – wenn überhaupt –  nur im geringen Umfang berücksichtigt werden darf. Wir werden den WFE-Bericht in den Gremien erörtern und unsere Position bei der IOSCO und in der EU weiterhin offensiv vertreten.

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rudolf.siebel@bvi.de

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Reform der Zinsbenchmarks: Abschlussbericht für die Ersatzindizes zu Euribor liegt vor

Die von den EU-Behörden (u. a. ESMA) und der EZB eingesetzte Arbeitsgruppe der Finanzindustrie zur Überarbeitung der Zinsbenchmarks hat ihren Abschlussbericht...

Die von den EU-Behörden (u. a. ESMA) und der EZB eingesetzte Arbeitsgruppe der Finanzindustrie zur Überarbeitung der Zinsbenchmarks hat ihren Abschlussbericht zu den Ersatzindizes für die Euro Short-Term Rate (ESTR) und die Euro InterBank Offered Rate (Euribor) veröffentlicht. Obwohl der Euribor im Investmentprozess weiterverwendet werden kann und den Anforderungen der EU-Benchmarkverordnung entspricht, empfiehlt die Arbeitsgruppe den Marktteilnehmern, in den (Euribor-)Finanzverträgen „Fallback“-Regelungen zu berücksichtigen. Weiterhin wird die ESMA die von der EZB eingesetzte Arbeitsgruppe betreuen. Die EU-Behörde wird künftig sowohl den Übergang von Euro OverNight Index Average(EONIA) zu ESTR als auch die Umstellungen auf die Fallback-Regelungen zu Euribor im Finanzmarkt begleiten.

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felix.ertl@bvi.de

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Digitalisierung und künstliche Intelligenz: EIB sieht EU im Hintertreffen

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat in ihrem Bericht „Artificial intelligence, blockchain and the future of Europe: How disruptive technologies create...

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat in ihrem Bericht „Artificial intelligence, blockchain and the future of Europe: How disruptive technologies create opportunities for a green and digital economy“ aufgezeigt, dass die EU im Vergleich zu anderen globalen Wettbewerbern bei der Entwicklung und Anwendung von künstlicher Intelligenz und Blockchain-Technik zurückfällt. Insbesondere im Vergleich mit anderen großen Volkswirtschaften investieren europäische Unternehmen und Regierungen laut EIB deutlich zu wenig. Die EIB schätzt die Investitionslücke auf bis zu 10 Milliarden Euro pro Jahr.

Die EU-Kommission bittet derzeit die Marktteilnehmer im Rahmen einer Konsultation, den Gesetzgebungsvorschlag „Regulation on a European approach for Artificial Intelligence” zu Künstliche-Intelligenz-Anwendungen zu kommentieren (vgl. Newsletter 8/2021).

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christian.anger@bvi.de

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Veranstaltungen

Expertenrunde beim BVI-Praxisforum gibt Überblick zur Cybersicherheit

Expertenrunde beim BVI-Praxisforum gibt Überblick zur Cybersicherheit

Unser Online-Praxisforum am 23. Juni 2021 wird einen Überblick über das Gefahrenpotenzial für Fondsgesellschaften bieten und bei der Umsetzung einer...

Unser Online-Praxisforum am 23. Juni 2021 wird einen Überblick über das Gefahrenpotenzial für Fondsgesellschaften bieten und bei der Umsetzung einer Cybersicherheitsstrategie unterstützen. Dabei geht es um die Sicherheit von Kryptotoken-Investments und das EU-Maßnahmenpaket zur Verbesserung der digitalen Systemstabilität des Finanzsektors (DORA). Volker Kozok (Cybersicherheitsexperte im Bundesministerium der Verteidigung) wird in seinem Eingangsvortrag die Auswirkungen aktueller Cyberangriffe auf Wirtschaft und Politik skizzieren. Zu den Referenten gehören zudem Sven Hildebrandt (Distributed Ledger Consulting), Dirk Clausmeier (BMF), Peter Salmon (US-amerikanischer Fondsverband) und Peggy Steffen (BVI). Die Teilnahme kostet 49 Euro zzgl. Mehrwertsteuer. Weitere Infos zur Anmeldung und zum Programm finden Sie hier.

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simone.dungs@bvi.de

+49 69 15 40 90 293

BVI-Termine

Informieren Sie sich hier über anstehende Termine.

BVI-Termine

15.6.2021

Ausschuss Vertrieb

16.6.2021

Ausschuss Immobilien

17.6.2021

Ausschuss Nachhaltigkeit

24.6.2021

Ausschuss Recht

24.6.2021

Arbeitskreis Depotkundengeschäft

Seminare und Veranstaltungen

Level

11.6.2021

Facts, Funds and Food

UI labs: Investment Firm Regulation IFD / IFR – Die Meldewesen-Lösung aus einer Hand

Anmeldung und Info

15. 6., 23.6. und 30.6.2021

Facts, Funds and Food

CME Group: An introduction to Options – Three-part-series

Anmeldung und Info

18.6.2021

Facts, Funds and Food

Averroes: Mit RISP das regulatorische Monitoring optimieren

Anmeldung und Info

23.6.2021

Praxisforum Cybersicherheit

Anmeldung und Info

■ ■

24.6.2021

Der Weg durch die KVG

Anmeldung und Info

25.6.2021

Facts, Funds and Food

Altus Group: Leverage your valuation and capital growth and learn how technology optimises your investments

Anmeldung und Info

8.7.2021

Nachhaltigkeitsdaten – Schwerpunkte und Methoden im Vergleich

Anmeldung und Info

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Veranstaltungen externer Anbieter

23.6.2021

FIX EMEA Trading Conference online

Rudolf Siebel nimmt teil am Panel „UK vs EU Post Brexit Operational Challenges“

Für BVI-Mitglieder als Vertreter der Buy-Side ist die Teilnahme kostenlos.

Anmeldung und Info

■              für Teilnehmer ohne Kenntnisse
■ ■           für Teilnehmer mit Vorkenntnissen
■ ■ ■        für Teilnehmer mit speziellen Fachkenntnissen

Alle Veranstaltungsformate im Überblick finden Sie hier.
Die laufenden BVI-Veranstaltungen auf einen Blick finden Sie hier. Weitere Seminare finden Sie bei uns im Internet.

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